Enten-Arten

Entenvögel – die unterschiedlichsten Enten in der freien Natur!

Bislang haben wir 21 verschiedene Spezies an wild lebenden Entenarten mit unserer neugierigen Kamera aufgespürt. Donald, Daisy und erst Onkel Dagobert würden wohl gewaltig staunen!

Heimische Enten sind ganz besonders beliebte Fotomotive von Ausflüglern und Fotoamateuren, die am Wochenende die Spazierwege an den Ufern unserer Seen und Teiche bevölkern. Wir wollen noch etwas weiter gehen und sagen:

‚Freilebende Enten sind immer wieder spannend zu beobachten und zu… fotografieren!‘

Stockenten-Erpel

Eine frei lebende Wildente – Porträt eines Stockenten-Erpels an Steinhudes Promenade

Bunt und vielseitig – Entenfotos können tatsächlich echt spannend sein!

Bekanntlich muss man ja beim Fotografieren im richtigen Augenblick auf den Auslöser drücken. Und wenn das bei schönen Enten gut geklappt hat, gibt’s auch klasse Entenfotos – im Wasser, auf dem Land und… in der Luft!

Deshalb beschäftigen sich auch mehr oder weniger ernsthafte Hobby-Naturfotografen ab und an mit dem Ablichten und Bestimmen von Enten unterschiedlicher Sorten, Familien und Geschlechter.

Die ganz grosse Enten-Vielfalt haben wir hier schon höchst digital mit unserer neugierigen Kamera und dem passenden Tele-Objektiv für Sie  aufgespürt – Wildlife pur!

Unsere grosse Foto-Parade – jetzt einundzwanzig verschiedene Entensorten.

Für die bislang von uns fotografierten zwanzig Sorten an freilebenden Enten von der wilden Sorte, haben wir hier Unterseiten mit weiteren schönen Fotos und zusätzlichen Informationen eingerichtet… sortiert nach Alphabet und nicht nach Schönheit!

Bei den meisten der aufgenommenen Entenarten können wir inzwischen mit Fotos sowohl der weiblichen als auch der männlichen Enten, die ja stets Erpel genannt werden, aufwarten. Und… oftmals sind sie Enten auch in ihrem schnellen Flugbild zu sehen.

Ein dreifach Hoch auf die Geduld und Ausdauer des Fotografen! Danke, danke!

Und… damit fehlt nicht mehr viel am zweiten Dutzend unterschiedlicher Entenarten in der freien Natur – allein dreizehn verschiedene Entenspezies entdeckten wir davon bislang auch am heimischen Steinhuder Meer, dem grössten Binnensee Niedersachsens.

Nicht, dass wir damit alle bei uns vorkommenden wild lebenden Enten schon bildmässig erwischt haben – wir liegen deshalb weiterhin intensiv mit der Kamera auf der Lauer!

  • Bergenten – ja, auf dem Berg da sind sie gar nicht.
  • Brandenten – sind bei den Gänsen einsortiert, ein  Sortierproblem.
  • Brautenten – Aix sponsa …wohnen eigentlich in Nordamerika.
  • Eiderenten – ei der Daus, die Eiderdaunen!
  • Eisenten – an der Ostsee zu Gast, nicht nur bei Eis und Schnee!
  • Knäkenten – die knacken nicht, sondern knäken.
  • Kolbenenten – Mensch, was haben die für einen Kolben!
  • Krickenten – können die eigentlich auch Kricket spielen?
  • Löffelenten – haben ihr Essbesteck immer dabei.
  • Mandarinenten – kommen ursprünglich aus China und Japan.
  • Moorenten – auf dem Steinhuder Meer und dicht am Toten Moor.
  • Reiherenten –  sind die häufigsten Süßwasser-Tauchenten.
  • Pfeifenten – pfeifen wie die Weltmeister.
  • Schellenten – diese Tauchenten läuten immer so schön!
  • Spießenten – drehen manchmal den Spieß einfach um!
  • Schnatterenten – schnattern ist ihr Job.
  • Stockenten – sind die häufigsten heimischen Wildenten.
  • Stockenten-Hybride – hybrid ist höchst modern, auch bei Enten!
  • Tafelenten – sind einfach nur schmackhaft!
  • Trauerenten – sind schwarz und keine Kinder von Traurigkeit!
  • Witwenenten – in Afrika an Flüssen und grossen Inlandsgewässern.

Unsere Fotoshow der ‚wilden‘ Enten bietet – trotz mittlerweile 20 verschiedener Spezies – nur einen kleinen Ausschnitt aus immerhin 47 Gattungen und etwa 150 Arten an Entenvögeln, aber… immer von uns ganz allein und selbst fotomässig festgehalten.

Dafür, das wir nun wirklich keine Ornitologen sind, ist unser Einstieg in die Enten-Materie – so glauben wir – schon ganz ordentlich gelungen und deshalb… auch sehr weiter zu empfehlen!

Also dann – hier kommt unsere grosse, selbstgeknipste Enten-Fotoparade:

Welche Ente quakt oder fliegt denn da? Nach dem Betrachten unserer nachfolgenden kleinen Entenshow ist diese quälende Frage – zumindest meistens – schnell geklärt.

 1. Bergenten Aythya marila – ja, auf dem Berg da sind sie gar nicht.

Bergente

Eine Bergente auf einem Tümpel im Wisentgehege bei Springe im Deister

Ein Bergenten-Erpel im Schlichtkleid, aber… immerhin!

2. Brandenten Tadorna tadorna – damit haben wir ein Sortierproblem. Bei uns wohnen sie in der Abteilung Gänse-Revue.

Brandgans

Brandente oder Brandgans – das ist hier die berechtigte Frage

Brandenten sind biegsam bis zum Gehtnichtmehr – bitte nachmachen!

3. Brautenten Aix sponsa …wohnen eigentlich in Nordamerika.

Brautenten-Erpel im Schlichtkleid

Brautenten-Erpel im Schlichtkleid – entdeckt auf einem Dorfteich in Hessen

Wir haben Brautenten-Erpel und weibliche Brautenten fern ihrer Heimat, in der sie Wood Ducks heissen, am und im Dorfteich eines kleinen Dorfes in Nordhessen entdecken können.

Mit Sicherheit handelt es sich um hier ausgesetzte Tiere, die jetzt in der Freiheit leben.

4. Eiderenten Somateria mollissima – ei der Daus, die Eiderdaunen!

Hübsch und auch ein wenig sonderbar anzuschauen, oder etwa nicht?

Männliche Eiderente

Eiderenten-Erpel an den Docks von Provincetown, Cape Cod, Massachussetts

Eiderenten sind ein feiner Neuzugang in unserer grossen Enten-Parade – im Juni 2013 an den Küsten der ostfriesischen Nordseeinsel Borkum und ein Jahr später in Neuengland an der Ostküste der USA ausfindig gemacht.

5. Eisenten Clangula hyemalis – an der Ostsee zu Gast, nicht nur bei Eis und Schnee!

Eisenten-Erpel

Eisenten-Erpel – vor dem Ostseestrand von Kolberg in Polen

Eisenten können ganz grosse Tieftaucher bis zu 60 m Wassertiefe sein. Als begeisternde Tauchenten gehören sie zu den Meerenten – für Sie entdeckt in Kolberg an der Ostsee.

6. Knäkenten Anas querquedula – die knacken nicht, sondern knäken.

Knäkenten

Knäkenten – Vogelbiotop in den Meerbruchswiesen am Steinhuder Meer

Auf gut Latein heissen Knäkenten Anas querquedula, das ist auch ein guter Schnack!

7. Kolbenenten Netta rufina – Mensch, was haben die für einen Kolben!

Kolbenente

Porträt eines Kolbenenten-Erpels

Kolbenenten sind so gross wie Stockenten, können aber ganz fein tauchen!

8. Krickenten Anas crecca – können diese eigentlich auch Kricket spielen?

Krickenten-Erpel

Ein Krickenten-Erpel am Schwarzstorchtümpel, Meerbruchswiesen

Krickenten werden auch Kriekenten genannt und sind… sehr gesellig.

9. Löffelenten Anas clypeata – haben ihr Essbesteck immer dabei.

Männliche Löffelente

Männliche Löffelente im kleinen Vogelbiotop in den Meerbruchswiesen – Westufer Steinhuder Meer

Der namensgebende Schnabel der Löffelenten wirkt wegen seiner mangelnden Proportion allerdings eher wie eine Kohlenschaufel, denn wie ein Löffel!

10. Mandarinenten Aix galericulata – kommen ursprünglich aus China und Japan.

Der knallbunte Enterich bewohnt die Elbe bei Dresden

Der knallbunte Enterich der Sorte Mandarinente bewohnt die Elbe bei Dresden

Dieser bunte Kamerad ist ein Enterich der ganz besonders hübschen Gattung Mandarinente, er hört auch auf den Namen Erpel. Erlebt haben wir ihn auf der Elbe nahe Dresden bei Schloss Pillnitz.

11. Moorenten Aythya nyroca – gehören zu den Tauchenten und sind sehr selten.

Moorente

Weibliche Moorente an der Steinhuder Promenade

Moorenten sind ebenfalls grosse Taucher vor dem Herrn und sind… echt selten anzutreffen. Unser Winterbild stammt vom Steinhuder Meer.

12. Pfeifenten Anas penelope – pfeifen wie die Weltmeister.

Pfeifenten

Pfeifenten – Vogelbiotop an den Meerbruchwiesen am Steinhuder Meer

Pfeifenten pflegen mit raschen Flügelschlägen zu fliegen und vollführen oft plötzliche Kehrtwendungen.

Die Pfeifenten-Erpel stossen häufig einen sehr lauten Pfiff aus, daher kommt der Name Pfeifente.

13. Reiherenten Aythya fuligula – sind unsere häufigsten Süßwassertauchenten.

Reiherenten

Reiherenten-Pärchen – links der Erpel, rechts die Henne

Reiherenten sind nicht mit den beliebten Reihern verwandt. Wirklich nicht!

14. Schellenten Bucephala clangula – diese beliebten Tauchenten läuten immer so schön!

Männliche Schellente

Männliche Schellente – wegen der gelben Augen auch ‚Golden Eye‘ genannt

Schellenten haben zum Glück keinerlei Glocken zum Läuten, sie sind einfach nur sehr scheue Tauchenten. Wegen der knallgelben Augen werden männliche Schellenten auch ‚Golden Eye‘ genannt… zumindest im englischen Sprachraum.

15. Schnatterenten Anas strepera – schnattern ist ihr Job.

Schnatterente

Schnatterente – Vogelbiotop Meerbruchswiesen am Steinhuder Meer

Anfangs waren sie nicht so gut. Nun sind sie schon etwas besser… unsere Bilder dieser Schnatterelsen.

16. Spießenten Anas acuta – drehen manchmal den Spieß einfach um!

Spiessenten-Erpel

Spiessenten-Erpel – weit, weit entfernt, da menschenscheu – Grosses Vogelbiotop Steinhuder Meer

Echt klasse – Spiessenten zählen zu den größten Schwimmenten Mitteleuropas.

17. Stockenten Anas platyrhynchos – das sind die häufigsten heimischen Enten, allgemein und von Jägern auch Wildenten genannt.

War der oben gezeigte Enterich der Mandarinenart eher eine Luxusausführung seiner Gattung, kommt jetzt hier die Normal- oder Standardausführung einer männlichen Ente – die häufigste heimische Art der Stockente.

Enterich - Standardausführung

Enterich – Standardausführung

Dieses Tier lebt an und auf der Weser an der Promenade von Bodenwerder und ist auch schön bunt, kommt aber an seinen Artgenossen von der Elbe bei weitem nicht heran.

Weibliche Ente

Weibliche Stockente im Entengang

Jetzt kommt die Frau des hübschen Enterich im Entengang angewackelt, diese Art der Fortbewegung nennt man auch watscheln… manche Menschen können das auch.

18. Stockenten-Hybride – Hybrid ist sehr modern, warum nicht auch bei Enten!

Hybridenten sind, einfach gesprochen, Mischlinge zwischen Stockenten und anderen Entensorten. Meistens suchen sich diese für diesen sortenübergreifenden Spass die ordinären Hausenten, die ursprünglich von ihnen abstammen, aus.

Stockenten Hybride

Stockenten Hybride – bringen weitere schöne Farben ins Spiel

Versierte Ornithologen nennen Hybridenten übrigens auf neudeutsch F*ckducks, warum wohl?

19. Tafelenten Aythya ferina – kräftig gebaute Tauchenten.

Tafelenten… sind einfach schmackhaft! Zumindest Geflügelliebhaber sind mit ihnen am allerbesten bedient.

Weibliche Tafelente

Weibliche Tafelentean Steinhudes Promenade – Naturpark Steinhuder Meer

Tafelenten lieben Sümpfe, Teiche, ruhige Wasserläufe und mit Schilf bewachsene Ufer. Und wen oder was lieben Sie?

20. Trauerenten Melanitta nigra – sind schwarz und keine Kinder von Traurigkeit.

Trauerenten im Flug

Trauerenten im Flug über die Ostsee

Ganz weit draussen vor dem Ostseestrand im polnischen Kolberg flogen diese Trauerenten so vor sich hin. Fast zu weit für unser neues 600 mm Objektiv, ein Ausschnitt musste her, auch so ist ausser dem schwarzen Trauer-Federkleid nur wenig Zeichnung zu erkennen, aber immerhin!

21. Witwenenten Dendrocygna viduata – werden auch Witwenpfeifgänse genannt.

Wat denn nu? Enten oder Gänse, oder was? Warum diese grossen, mal hier und da einsortiertenVögel im südlichen Afrika so heissen, bleibt allen Laien und vermutlich auch den ansonsten allwissenden Fachleuten wohl schleierhaft.

Witwenenten

Witwenenten am sumpfigen Ufer des Okawango im Caprivi-Streifen – Namibia

Diese eher etwas exotische Vogelart der Witwenenten oder Witwenpfeifgänse haben wir im Norden Namibias auf den Wiesen am Ufer des mächtigen Okawango kennengelernt.

Fotos, Fotos… klasse Entenfotos ganz gross!

Leider können wir auf dieser kleinen WordPress-Naturfoto-Website keine Bildergalerien platzieren. Aber… bekanntlich sind wir ja ein Ableger von Globetrotter-Fotos.de und dort haben wir jetzt zwei feine Galerien aller von uns bislang entdeckten Entenarten eingestellt:

Sehen Sie also dort die schönsten unserer Entenfotos in eindrucksvoller, grosser Darstellung und hoher Auflösung. Durch Klick ins Bild wird die Abbildung nochmals grösser, genau auf 900 px Bildbreite. Viel Vergnügen!

Nur zum Entenfüttern, oder…  doch ernsthaft feine Vögel beobachten?

Enten füttern soll man ja gar nicht, denn sie können sich die gesunde und ausgewogene Nahrung durch Gründeln, Grasen oder Tauchen locker selber besorgen.

Alte, meistens sehr hässliche, Weiber tun es trotzdem – aber… was kann man denen auch noch beibringen!

Entenvögel – die ganz grosse Wasservogel-Familie!

Familie ist eben Familie!  Entenvögel – Anatidae – sind die artenreichste Grossfamilie aus der Ordnung der Gänsevögel – Anseriformes. Zur Unterfamilie der Enten Anatinae gehören folgende Triben ( Stämme):

  • 55 Arten – Schwimmenten Anatini
  • 16 Arten – Tauchenten Aythyini
  •   2 Arten – Malacorhynchini – Rosenohrente oder Spatelschnabelente, Salvadoriente
  • 18 Arten – Meerenten Mergini
  •   7 Arten – Ruderenten Oxyurini

Die ganze Entenvogel-Sippe umfasst 47 Gattungen und etwa 150 Arten und gehört eindeutig zu den Wasservögeln – schön zu wissen, oder?

Enten sind für ein Leben auf dem Wasser bestens ausgestattet. Weil ihr Körper lang und breit ist, bietet er beim Schwimmen einen guten Auftrieb.

Entenfüsse, auch Paddel genannt, haben Schwimmhäute, die den Enten einen sehr guten Vortrieb verschaffen, weil sie sie sehr weit hinten am Körper angesetzt sind.

So elegant Enten im Wasser auch aussehen, an Land watscheln sie dagegen.

Das Gefieder der Enten ist sehr dicht und wird mit einem Sekret aus der Bürzeldrüse regelmäßig eingeölt, damit es wasserabweisend wird.

Auch dabei… Gänse – Schwäne – Säger, gross ist die Familie der Entenvögel!

Man glaubt es kaum, aber auch die viel grösseren

  • Gänse – wir zeigen zwölf verschiedene, aber erstklassige, stets wilde Gänsearten.

einschliesslich der noch grösseren

  • Schwäne – wir zeigen Sing-, Schwarz- und die handelsüblichen Höckerschwäne.

sowie die hochinteressanten und handwerklich geschickten

  • Säger – wir zeigen klasse Fotos von Gänse-, Kappen-, Mittel- und Zwergsägern.

gehören zur Grossfamile der Entenvögel. Wer hätte das gedacht – so einfach, oder so kompliziert ist die Lehre der Biologie. Enten – die grosse, farbige Vielfalt an Wasservögeln!

Bei uns sehen Sie unter Berücksichtigung der Stockenten-Hybride immerhin schon:

21 Entenarten, 12 verschiedene Wildgänse, drei Schwanen-Arten und vier Säger

also etwa 30 % aller weltweit vorkommenen Vögel aus der grossen, wilden Entenfamilie.

Damit bietet Ihnen unser Fotograf Helmut Möller eine wunderschön farbig gefiederte Familienparade, alles ist von ihm selber in freier Natur abgeknipst!

Die Mauser und die Sache mit den Schlicht- und Prachtkleidern der Enten.

Die Bestimmung der unterschiedlichen Entenarten ist schon eine Sache für sich.

Unser Autor plädiert deshalb dafür, dass es ein spezielles ‚Enten-Abitur‘ geben sollte, damit auch ein ‚Otto-Normalbürger‘ durch die komplizierte Materie durchsteigen kann.

1. nicht nur, dass es so viele verschiedene Entenarten gibt, die der Bestimmung harren.

2. die Hybridmöglichleiten – so kreuz und quer, na Sie wissen schon – sprengen jeden Farb-Malkasten.

3. oft ändert sich die Farbe des Federkleides der Enten mehrmals in den unterschiedlichen Lebensaltersstufen. Alte sehen anders aus als Junge!

4. die Mauser lässt die Enten immer wieder anders aussehen. Weil sich die Federn der Vögel mit der Zeit abnutzen, müssen sie in regelmäßigen Abständen durch Abwerfen und Neuwachstum erneuert werden.

5.  Die Enten-Erpel, also die Kerle, tragen meistens zur Brutzeit ein auffälligeres Prachtkleid und wechseln in der Mauser wieder zum weniger farbigen Schlichtkleid. In den meisten Fällen sehen die männlichen Enten also völlig anders aus, als die Weibchen ihres Harems.

6. Bestimmte Enten verkleiden sich auch mehrmals im Jahr, so dass unerfahrene Vogelfreunde total ins Schwimmen kommen. Grosse Meister darin sind die Eisenten.

Also, wir haben als brave Fotografen und ornithologische Laien so unsere Stürze mit der Enten-Bestimmung, obwohl wir stets durch schlaue Bestimmungsbücher, in einem Vogelforum und auch sonst im weltweiten Internet, versuchen, uns immer wieder neu schlau zu machen.

Und… wie geht es Ihnen damit?

Schwimmende und tauchende Wasservögel – auf den Wassern der Welt!

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2 Antworten zu Enten-Arten

  1. bildundbuch schreibt:

    Sehr schön!
    Dieser Beitrag interessiert mich besonders, da ich selbst gerade dabei bin, einen Entenvögel-Blog aufzubauen.
    http://entenfotos.wordpress.com/
    Beste Grüße
    Ronald

  2. Hans-Peter Hornbostel schreibt:

    Ja genau, als Vogelliebhaber ohne „Entenabitur“ mit Nebenfach Fotografie kommt man ganz schön ins Schwitzen. Da hilft auch das sehr ausführliche Internet nicht. Was kein Vorwurf ist, denn die Vielfalt erschlägt wirklich. Da stolperte ich neulich über eine blütenweiße Ente, die kacksfidel im Georgenpark in Hannover schipperte – mutterseelenallein! Hausente, verwildert, Kommentare eben, aber nichts Greifbares. Letztes Wochenende habe ich unter den gefühlten hunderten von Stockenten Im Celler Schlossgarten einige „schwarze“ Schafe ausgemacht. Die Köpfe einiger davon waren schon etwas schillerig – erinnerte an den Erpel im Prachtkleid. Daran gestört hat mich der graue Schnabel. Andere hatten eine vollständig weiße Brust bei sonst schwarzem Gefieder. Attribute, die nicht ganz zum Schlichtkleid passen. Jungvögel vielleicht. Aber der Körper war teils stattlicher als der eines zweifelsfrei erkannten Stockenten-Erpels. Wundertüte Natur, ich sage es nur … Es wäre schön, wenn es einen Gedankenaustausch geben könnte – gern auch mit Fotos. Gruß Hans-Peter

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