Enten-Arten

Enten – die unterschiedlichsten Entenarten in freier Natur!

Wilde Enten… Schwimmenten, Tauchenten, Ruderenten und Meerenten 

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Enten beobachten ist absolut ungefährlich, auch wenn dieser Bergenten-Erpel eher angriffslustig aussieht

Unser Job… Enten finden – Enten beobachten – Enten bestimmen – Enten fotografieren

Bislang haben wir 22 verschiedene Spezies an wild und frei lebenden Entenarten Anatinae mit unserer neugierigen Kamera für Sie aufgespürt. In der Heimat und auch ‚weiter wech‘.

Donald, Daisy und erst Onkel Dagobert würden darüber gewaltig stolz sein!

Heimische Enten sind ganz besonders beliebte Fotomotive von vielen Ausflüglern und Fotoamateuren, die am Wochenende die Spazierwege an den Ufern unserer Seen und Teiche bevölkern. Wir wollen noch etwas weiter gehen und sagen:

‚Freilebende Enten sind immer wieder spannend zu beobachten und zu… fotografieren!‘

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Stockenten sind unsere häufigsten frei lebenden Wildenten, hier… das Porträt eines Stockenten-Erpels

Bunt und vielseitig – Entenfotos können tatsächlich echt spannend sein!

Bekanntlich muss man ja beim Fotografieren im richtigen Augenblick auf den Auslöser drücken. Und wenn das bei schönen Enten gut geklappt hat, gibt’s auch klasse Entenfotos – im Wasser, auf dem Land und… in der Luft!

Deshalb beschäftigen sich auch mehr oder weniger ernsthafte Hobby-Naturfotografen ab und an mit dem Ablichten und Bestimmen von Enten unterschiedlicher Sorten, Familien und Geschlechter.

Die ganz grosse Enten-Vielfalt haben wir hier schon höchst digital mit unserer neugierigen Kamera und dem passenden Tele-Objektiv für Sie  aufgespürt, das ist… Wildlife pur!

Unsere grosse Foto-Parade frei und wild lebender Enten – mit jetzt zweiundzwanzig verschiedenen Entensorten – ist einfach klasse!

Klick das Ding – für die bislang von uns fotografierten zweiundzwanzig Sorten an freilebenden Enten von der wilden Sorte, haben wir hier Unterseiten mit weiteren schönen Fotos und zusätzlichen Informationen eingerichtet… sortiert nach Alphabet und nicht nach Schönheit. Folgen Sie einfach den Links, sie werden zufrieden sein!

Bei den meisten der aufgenommenen Entenarten können wir inzwischen mit Fotos sowohl der weiblichen als auch der männlichen Enten, die ja stets Erpel genannt werden, aufwarten. Und… oftmals sind sie Enten auch in ihrem schnellen Flugbild zu sehen.

Ein dreifach Hoch auf die Geduld und Ausdauer des Fotografen! Danke, danke!

Und… damit fehlt nicht mehr viel am zweiten Dutzend unterschiedlicher Entenarten in der freien Natur – allein vierzehn verschiedene Entenspezies entdeckten wir davon bislang auch am heimischen Steinhuder Meer, dem grössten Binnensee Niedersachsens.

Nicht, dass wir damit alle bei uns vorkommenden wild lebenden Enten schon bildmässig erwischt haben – wir liegen deshalb weiterhin intensiv mit der Kamera auf der Lauer!

  • Bergenten – ja, auf dem Berg da sind sie gar nicht.
  • Brandenten – sind bei den Gänsen einsortiert, ein  Sortierproblem.
  • Brautenten – Aix sponsa …wohnen eigentlich in Nordamerika.
  • Eiderenten – ei der Daus, die Eiderdaunen!
  • Eisenten – an der Ostsee zu Gast, nicht nur bei Eis und Schnee!
  • Knäkenten – die knacken nicht, sondern knäken.
  • Kolbenenten – Mensch, was haben die für einen Kolben!
  • Krickenten – können die eigentlich auch Kricket spielen?
  • Löffelenten – haben ihr Essbesteck immer dabei.
  • Mandarinenten – kommen ursprünglich aus China und Japan.
  • Moorenten – auf dem Steinhuder Meer und dicht am Toten Moor.
  • Reiherenten –  sind die häufigsten Süßwasser-Tauchenten.
  • Ringschnabelenten – verirrte Wintergäste aus Nordamerika.
  • Pfeifenten – pfeifen wie die Weltmeister.
  • Schellenten – diese Tauchenten läuten immer so schön!
  • Spießenten – drehen manchmal den Spieß einfach um!
  • Schnatterenten – schnattern ist ihr Fulltime Job.
  • Stockenten – sind die häufigsten heimischen Wildenten.
  • Stockenten-Hybride – hybrid ist höchst modern, auch bei Enten!
  • Tafelenten – sind einfach nur schmackhaft!
  • Trauerenten – sind schwarz und keine Kinder von Traurigkeit!
  • Witwenenten – in Afrika an Flüssen und grossen Inlandsgewässern.

Unsere Fotoshow der ‚wilden‘ Enten bietet hier nur einen kleinen Ausschnitt aus immerhin 47 wissenschaftlichen Gattungen mit etwa 150 Arten an Entenvögeln.

Wie in allen anderen Kapiteln dieser kleinen Naturfoto-Website auch, zeigen und beschreiben wir hier nur Vogelarten, die wir selber entdeckt und auch fotografiert haben. Auch weil uns das tiefgründige Fachwissen fehlt, sind wir mit diesem Projekt vogelwelt.wordpress.com verständlicherweise weit entfernt vom Anspruch eines umfassenden Vogel-Lexikons.

Dafür, dass wir nun wirklich keine Ornithologen sind, ist uns aber der Einstieg in die vielfältige Enten-Materie – so glauben wir jedenfals – schon ganz ordentlich gelungen.

Also dann – hier kommt unsere grosse, selbstgeknipste Enten-Fotoparade:

Welche Ente quakt oder fliegt denn da? Nach dem Betrachten unserer nachfolgenden kleinen Entenshow ist diese quälende Frage – zumindest meistens – schnell geklärt.

Bei Zweifeln und für informative Einzelheiten folgen Sie bitte einfach den verlinkten Entennamen zu den entsprechenden Unterseiten, denn genau dazu sind sie da!

 1. Bergenten Aythya marila – ja, auf dem Berg da sind sie gar nicht.

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Ein Bergenten-Erpel auf einem Tümpel im Wisentgehege bei Springe im Deister in Niedersachsen

Eine Nahaufnahme eines Bergenten-Erpels im Schlichtkleid, aber… immerhin!

2. Brandenten Tadorna tadorna heissen oft auch Brandgänse. Deshalb haben wir damit ein echtes Sortierproblem. Bei uns wohnen sie kommod in der Abteilung der Gänse-Arten.

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Brandente oder Brandgans – das ist hier die berechtigte Frage, auf alle Fälle ist es ein Erpel oder gar ein Ganterich

Männliche Brandenten, oder je nach Lesart auch Brandgänse, sind leicht an ihrem bunten Federkleid und am feuerroten Knubbel über dem ebenso gefärbten Schnabel zu erkennen.

3. Brautenten Aix sponsa …wohnen als waschechte Amis eigentlich in Nordamerika.

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Ein Brautenten-Erpel im Schlichtkleid – entdeckt auf einem Dorfteich in Hessen

Wir haben Brautenten-Erpel und weibliche Brautenten fern ihrer Heimat, in der sie Wood Ducks heissen, am und im Dorfteich eines kleinen Dorfes in Nordhessen entdecken können.

Mit Sicherheit handelt es sich um hier ausgesetzte Tiere, die jetzt in der Freiheit leben.

4. Eiderenten Somateria mollissima – ei der Daus, die Eiderdaunen!

Hübsch und auch ein wenig sonderbar – weil Nase und Stirn gleich ineinander übergehen – anzuschauen, oder etwa nicht?

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Ein Eiderenten-Pärchen vor der zerklüfteten Atlantikküste von Maine, Neuengland, USA – vorn schwimmt der Erpel

Eiderenten sind ein feiner Neuzugang in unserer grossen Enten-Parade – im Juni 2013 an den Küsten der ostfriesischen Nordseeinsel Borkum und ein Jahr später in Neuengland an der Ostküste der USA haben wir sie ausfindig gemacht.

5. Eisenten Clangula hyemalis – an der Ostsee zu Gast, nicht nur bei Eis und Schnee!

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Ein schmucker Eisenten-Erpel badet vor dem langen Ostseestrand von Kolberg in Polen

Eisenten können ganz grosse Tieftaucher bis zu 60 m Wassertiefe sein. Als begeisternde Tauchenten gehören sie zu den Meerenten – für Sie entdeckt in Kolberg an der Ostsee.

6. Knäkenten Anas querquedula – die knacken nicht, sondern knäken.

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Eine männliche Knäkente auf dem Schwarzstorchtümpel im Naturschutzgebiet Meerbruchswiesen am Steinhuder Meer

Auf gut Latein heissen Knäkenten Anas querquedula, das ist auch ein guter Schnack!

7. Kolbenenten Netta rufina – Mensch, was haben die für einen Kolben!

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Eine männliche Kolbenente schwimmt am Ufer des Bodensees, also sehen wir einen Kolbenenten-Erpel

Kolbenenten sind in etwa so gross wie Stockenten. Weil sie zu den Tauchenten gehören, können sie aber ganz fein tauchen und nicht nur gründeln!

8. Krickenten Anas crecca – können diese eigentlich auch Kricket spielen?

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Ein Krickenten-Erpel am Schwarzstorchtümpel, Meerbruchswiesen

Krickenten werden auch Kriekenten genannt und sind… sehr gesellig.

9. Löffelenten Anas clypeata – haben ihr Essbesteck immer dabei.

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Eine männliche Löffelente im kleinen Vogelbiotop in den Meerbruchswiesen – Westufer Steinhuder Meer

Der namensgebende Schnabel der Löffelenten wirkt auf uns wegen seiner mangelnden Proportion allerdings eher wie eine Kohlenschaufel, denn wie ein Löffel!

10. Mandarinenten Aix galericulata – kommen ursprünglich aus China und Japan.

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Der knallbunte Enterich der Sorte Mandarinente bewohnt die Elbe am Schloss Pillnitz bei Dresden

Dieser bunte Kamerad ist ein Enterich der ganz besonders hübschen Gattung Mandarinente, er hört auch auf den Namen Erpel. Erlebt haben wir ihn freilebend auf der Elbe nahe Dresden bei Schloss Pillnitz.

11. Moorenten Aythya nyroca – gehören zu den Tauchenten und sind sehr selten.

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Eine weibliche Moorente vor der Steinhuder Promenade im mittleren Niedersachsen

Moorenten sind ebenfalls grosse Taucher vor dem Herrn und sind… echt selten anzutreffen. Unser Winterbild stammt vom Steinhuder Meer in Niedersachsen.

12. Pfeifenten Anas penelope – pfeifen natürlich wie die Weltmeister!

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Ein gemischtes Geschwader Pfeifenten im Vogelschutzgebiet ‚Weseraue‘ bei Schlüsselburg in NRW

Pfeifenten sind mittelgrosse und sehr scheue Schwimmenten, sie fliegen stets mit raschen Flügelschlägen und vollführen oft plötzliche Kehrtwendungen.

Die Pfeifenten-Erpel stossen häufig sehr lauten Pfiffe aus, daher stammt der Entenname.

13. Reiherenten Aythya fuligula – sind unsere häufigsten Süßwassertauchenten.

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Ein hübsches Reiherenten-Pärchen – links der Erpel, rechts die Henne

Reiherenten sind nicht mit den beliebten Reihern verwandt. Wirklich nicht!

14. Ringschnabelenten Aythya collaris oder auch Halsringenten aus Nordamerika.

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Eine männliche Ringschnabelente – entdeckt auf einem Teich in der Region Hannover

Diese männliche Ringschnabelente ist ein absoluter Exot auf unseren heimischen Gewässern, denn sie muss sich hier als Wintergast eindeutig verflogen haben, stammt sie doch aus dem fernen Nordamerika auf der anderen Seite der ‚Grossen Pfütze‘, die man auch den Atlantik nennt.

Diese kleine Tauchente ähnelt sowohl der Berg- als auch der Reiherente, wenn der markante Schnabel mit dem weissen Ringlein nicht wäre. Wir entdeckten sie nach einem Hinweis in unserer Lokalzeitung auf einen stadtnahen Teich in der Region Hannover.

15. Schellenten Bucephala clangula – diese beliebten Tauchenten läuten immer so schön!

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Schellenten-Erpel werden auch ‚Golden Eye‘ genannt – abgeknipst auf dem Steinhuder Meer

Schellenten haben zum Glück keinerlei Glocken zum Läuten, sie sind einfach nur sehr scheue Tauchenten. Wegen der knallgelben Augen werden männliche Schellenten auch ‚Golden Eye‘ genannt… zumindest im englischen Sprachraum.

16. Schnatterenten schnattern um die Wette im Fulltime-Job.

Schnatterenten – Mareca strepera – hiessen früher auch Mittelenten oder Knarrenten.

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Eine männliche Schnatterente im Prachtkleid – Mardorfer Uferweg am Steinhuder Meer Nordufer

Anfangs waren sie wirklich nicht so gut. Nun sind sie schon ein wenig besser… unsere Bilder dieser Schnatterelsen, die sich weit entfernt vom Fotografen aufhalten.

17. Spießenten Anas acuta – drehen manchmal den Spieß einfach um!

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der Spiessenten-Erpel ist weit, weit entfernt, da extrem menschenscheu – Grosses Vogelbiotop Steinhuder Meer

Echt klasse – Spiessenten zählen zu den größten Schwimmenten Mitteleuropas.

18. Stockenten Anas platyrhynchos – das sind die häufigsten heimischen Enten, allgemein und von Jägern auch einfach… Wildenten genannt.

War der oben gezeigte Enterich der Mandarinenart eher eine Luxusausführung seiner Gattung, kommt jetzt hier die Normal- oder Standardausführung einer männlichen Ente – die häufigste heimische Art der Stockente.

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Stockenten-Enterich oder Erpel – Standardausführung einer männlichen Wildente

Dieses Tier lebt an und auf der Weser an der Promenade von Bodenwerder und ist auch schön bunt, kommt aber an seinen Artgenossen von der Elbe bei weitem nicht heran.

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Und… die Stockenten-Dame watschelt dem Herrn der Schöpfung im Entengang hinterher

Jetzt kommt die Frau des hübschen Enterich im Entengang angewackelt, diese Art der Fortbewegung nennt man auch watscheln… manche Menschen können das auch.

19. Stockenten-Hybride – Hybrid ist sehr modern, warum nicht auch bei Enten!

Hybridenten sind, einfach gesprochen, Mischlinge zwischen Stockenten und anderen Entensorten. Meistens suchen sich diese für diesen Sorten übergreifenden Spass die ordinären Hausenten, die ursprünglich von ja ihnen abstammen, aus.

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Stockenten-Hybride bringen weitere schöne Farben ins Spiel

Manche versierten Ornithologen nennen Hybridenten übrigens auf neudeutsch auch F*ckducks, warum wohl? Mischlinge zwischen Stock- und Hausenten gelten in der Wissenschaft dagegen nicht als Hybride, sondern als… Bastards!

20. Tafelenten Aythya ferina – sind kräftig gebaute Tauchenten.

Tafelenten… sind einfach schmackhaft auf dem Speiseplan! Zumindest Geflügel-Liebhaber sind unter allen Enten mit ihnen am allerbesten bedient.

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Eine weibliche Tafelente vor Steinhudes Promenade im Naturpark Steinhuder Meer in Niedersachsen

Tafelenten lieben Sümpfe, Teiche, ruhige Wasserläufe und mit Schilf bewachsene Ufer. Und wen oder was lieben Sie?

21. Trauerenten Melanitta nigra – sind schwarz und keine Kinder von Traurigkeit.

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Trauerenten im Flug über die Ostsee – Kolberg in Polen

Ganz weit draussen vor dem Ostseestrand im polnischen Kolberg flogen diese Trauerenten so vor sich hin. Fast zu weit für unser neues 600 mm Objektiv, ein Ausschnitt musste her, auch so ist ausser dem schwarzen Trauer-Federkleid nur wenig Zeichnung zu erkennen, aber immerhin!

22. Witwenenten Dendrocygna viduata – werden auch Witwenpfeifgänse genannt.

Wat denn nu? Enten oder Gänse, oder was? Warum diese grossen, mal hier und da einsortierten Vögel im südlichen Afrika mit dem weissen Gesicht so heissen, bleibt allen Laien und vermutlich auch den ansonsten allwissenden Fachleuten wohl schleierhaft.

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Witwenenten in Fressgemeinschaft mit einem Nimmersatt am sumpfigen Ufer des Okawango im Caprivi-Streifen von Namibia

Diese eher etwas exotische Vogelart der Witwenenten oder Witwenpfeifgänse haben wir im Norden Namibias auf den Wiesen am Ufer des mächtigen Okawango kennengelernt.

Fotos, Fotos… klasse Entenfotos ganz gross!

Leider können wir auf dieser kleinen WordPress-Naturfoto-Website keine Bildergalerien platzieren. Aber… bekanntlich sind wir ja ein Ableger von Globetrotter-Fotos.de und dort haben wir jetzt zwei feine Galerien aller von uns bislang entdeckten Entenarten eingestellt:

Sehen Sie also dort die schönsten unserer Entenfotos in eindrucksvoller, grosser Darstellung und hoher Auflösung. Durch Klick ins Bild wird die Abbildung nochmals grösser, genau auf 1.000 px Bildbreite. Viel Vergnügen!

Nur zum Entenfüttern, oder…  doch ernsthaft feine Vögel beobachten?

Enten füttern soll man ja gar nicht, denn sie können sich die gesunde und ausgewogene Nahrung durch Gründeln, Grasen oder Tauchen locker selber besorgen.

Alte, meistens sehr hässliche, Weiber tun es trotzdem – aber… was kann man denen auch noch beibringen!

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Auch wenn es gut gemeint ist… eine Stockenten-Fütterung ist auch im Winter nicht nötig, wirklich nicht!

Entenvögel, die ganz grosse Wasservogel-Familie… leicht erklärt!

Familie ist eben Familie!  Entenvögel – Anatidae – sind die artenreichste Grossfamilie aus der Ordnung der Gänsevögel – Anseriformes. Zur Unterfamilie der Enten Anatinae gehören folgende Triben ( Stämme):

  • 55 Arten – Schwimmenten Anatini
  • 16 Arten – Tauchenten Aythyini
  •   2 Arten – Malacorhynchini – Rosenohrente oder Spatelschnabelente, Salvadoriente
  • 18 Arten – Meerenten Mergini
  •   7 Arten – Ruderenten Oxyurini

Die ganze Entenvogel-Sippe umfasst 47 Gattungen und etwa 150 Arten und gehört eindeutig zu den Wasservögeln – schön zu wissen, oder?

Enten sind für ein Leben auf dem Wasser bestens ausgestattet. Weil ihr Körper lang und breit ist, bietet er beim Schwimmen einen guten Auftrieb.

Entenfüsse, auch Paddel genannt, haben Schwimmhäute, die den Enten einen sehr guten Vortrieb verschaffen, weil sie sehr weit hinten am Körper angesetzt sind.

So elegant Enten im Wasser auch aussehen, an Land watscheln sie dagegen.

Das Gefieder der Enten ist sehr dicht und wird mit einem Sekret aus der Bürzeldrüse regelmäßig eingeölt, damit es wasserabweisend wird.

Stockenten

Abflug… so sieht es aus, wenn sich ein ganzes Geschwader handelsüblicher Stockenten in die Lüfte schwingt

Auch dabei… Gänse – Schwäne – Säger, gross ist die Familie der Entenvögel!

Man glaubt es kaum, aber auch die viel grösseren

  • Gänse – wir zeigen zwölf verschiedene, aber erstklassige, stets wilde Gänsearten.

einschliesslich der noch grösseren

  • Schwäne – wir zeigen Sing-, Schwarz- und die handelsüblichen Höckerschwäne.

sowie die hochinteressanten und handwerklich geschickten

  • Säger – wir zeigen klasse Fotos von Gänse-, Kappen-, Mittel- und Zwergsägern.

gehören zur Grossfamile der Entenvögel. Wer hätte das gedacht – so einfach, oder so kompliziert ist die Lehre der Biologie. Enten – die grosse, farbige Vielfalt an Wasservögeln!

Bei uns sehen Sie unter Berücksichtigung der Stockenten-Hybride immerhin schon:

22 Entenarten, 12 verschiedene Wildgänse, drei Schwanen-Arten und vier Säger

also etwa 30 % aller weltweit vorkommenen Vögel aus der grossen, wilden Entenfamilie.

Damit bietet Ihnen unser Fotograf Helmut Möller eine wunderschön farbig gefiederte Entenfamilien-Parade, die komplett von ihm selber in freier Natur abgeknipst wurde!

Stockenten

Stockenten im Flug über das Steinhuder Meer – es sind die häufigsten heimischen Wildenten

Die Mauser und die Sache mit den Schlicht- und Prachtkleidern der Enten.

Die Bestimmung der unterschiedlichen Entenarten ist schon eine Sache für sich.

Unser Autor plädiert deshalb dafür, dass es ein spezielles ‚Enten-Abitur‘ geben sollte, damit auch ein ‚Otto-Normalbürger‘ durch die komplizierte Materie durchsteigen kann.

1. nicht nur, dass es so viele verschiedene Entenarten gibt, die der Bestimmung harren.

2. die Hybridmöglichleiten – so kreuz und quer, na Sie wissen schon – sprengen jeden Farb-Malkasten.

3. oft ändert sich die Farbe des Federkleides der Enten mehrmals in den unterschiedlichen Lebensaltersstufen. Alte sehen anders aus als Junge!

4. die Mauser lässt die Enten immer wieder anders aussehen. Weil sich die Federn der Vögel mit der Zeit abnutzen, müssen sie in regelmäßigen Abständen durch Abwerfen und Neuwachstum erneuert werden.

5.  Die Enten-Erpel, also die Kerle, tragen meistens zur Brutzeit ein auffälligeres Prachtkleid und wechseln in der Mauser wieder zum weniger farbigen Schlichtkleid. In den meisten Fällen sehen die männlichen Enten also völlig anders aus, als die Weibchen ihres Harems.

6. Bestimmte Enten verkleiden sich auch mehrmals im Jahr, so dass unerfahrene Vogelfreunde total ins Schwimmen kommen. Grosse Meister darin sind die Eisenten.

Also, wir haben als brave Fotografen und ornithologische Laien so unsere Stürze mit der Enten-Bestimmung, obwohl wir stets durch schlaue Bestimmungsbücher, in einem Vogelforum und auch sonst im weltweiten Internet, versuchen, uns immer wieder neu schlau zu machen.

Und… wie geht es Ihnen damit?

Mit dem richtigen Buch ist die korrekte Enten-Bestimmung gaaanz einfach!

Wer Zweifel bei seinen Natur-Beobachtungen hat, kann sie mit dem richtigen Bestimmungsbuch schnell ausräumen. ‚Vogelwelts Bücherecke‘ ist unsere kleine Entscheidungs-Hilfe für Sie, gern geschehen!

Vogel-Bestimmungsbücher

Eine gute Übersicht an  Vogel-Bestimmungsbüchern in unserer ‚Vogelwelts‘ Bücherecke

Die ‚Vogelwelts‘ Bücherecke mit den Links zur sofortigen Bestellmöglichkeit über unseren Affiliate-Partner Amazon – einfach praktisch und echt gut!

Bestimmungsbücher für Vogelfans nach dem Motto… ‚Welcher Vogel fliegt denn da?‘

Enten – die unterschiedlichsten Entenarten in der freien Natur! 

Unser Job… Enten finden – Enten beobachten – Enten bestimmen – Enten fotografieren

Wilde Enten… Schwimmenten, Tauchenten, Ruderenten und Meerenten 

Schwimmende und tauchende Wasservögel – auf den Wassern der Welt!

11 Antworten zu Enten-Arten

  1. bildundbuch schreibt:

    Sehr schön!
    Dieser Beitrag interessiert mich besonders, da ich selbst gerade dabei bin, einen Entenvögel-Blog aufzubauen.
    http://entenfotos.wordpress.com/
    Beste Grüße
    Ronald

  2. Hans-Peter Hornbostel schreibt:

    Ja genau, als Vogelliebhaber ohne „Entenabitur“ mit Nebenfach Fotografie kommt man ganz schön ins Schwitzen. Da hilft auch das sehr ausführliche Internet nicht. Was kein Vorwurf ist, denn die Vielfalt erschlägt wirklich. Da stolperte ich neulich über eine blütenweiße Ente, die kacksfidel im Georgenpark in Hannover schipperte – mutterseelenallein! Hausente, verwildert, Kommentare eben, aber nichts Greifbares. Letztes Wochenende habe ich unter den gefühlten hunderten von Stockenten Im Celler Schlossgarten einige „schwarze“ Schafe ausgemacht. Die Köpfe einiger davon waren schon etwas schillerig – erinnerte an den Erpel im Prachtkleid. Daran gestört hat mich der graue Schnabel. Andere hatten eine vollständig weiße Brust bei sonst schwarzem Gefieder. Attribute, die nicht ganz zum Schlichtkleid passen. Jungvögel vielleicht. Aber der Körper war teils stattlicher als der eines zweifelsfrei erkannten Stockenten-Erpels. Wundertüte Natur, ich sage es nur … Es wäre schön, wenn es einen Gedankenaustausch geben könnte – gern auch mit Fotos. Gruß Hans-Peter

    • Vladimir schreibt:

      Hallo,
      Bei mir neben an, haben sich ein Paar Enten angesiedelt und eine Enten Familie, mit 12 Küken. Der See/Teich ist klein und Dreckich und es sind jetzt nur noch 11 Küken. Weiß nicht was mit dem einen kleine Küken passiert ist und hab sie jetzt angefangen zu Füttern, sollte ich das seien lassen? Sie scheinen alles zu essen.

  3. Karin Schmoll schreibt:

    Alte,meistens sehr häßliche Weiber……….Diesen respektlosen Satz hättet ihr mal lieber weggelassen

  4. Nadja Bothe schreibt:

    Hallo,
    falls das hoffentlich beantwortet wird: Ich habe Minitauchentchen auf der Dill mitten in Herborn/Hessen beobachtet. Sie haben die Grösse von Entenkücken, sind aber definitiv erwachsen! Da sie ununterbrochen auf den Grund des recht hochstehenden Flüsschens tauchen. Es sind immer nur 2 oder 3 – mehr habe ich noch nicht zusammen gesehen und sie sind von unterschiedlichen Brauntönen gefärbt mit einem kleinen Teil weiss am Bäuchlein. Ich finde sie nirgends auf den fotos im Internet. Habe es aber noch nicht geschafft sie zu fotografieren, da sie so flink sind – kaum sind sie aufgetaucht – sind sie schon wieder , schwupp, weggetaucht und tauchen dann viele Meter weiter stromaufwärts wieder hoch. Ich komme ihnen kaum hinterher. Also ich wäre dankbar für Identifizierung!!! Beobachte sie seit ca. einem Jahr hier.

    • steinhudefotos schreibt:

      Vielleicht schauen Sie sich mal die Wasseramseln an, die tauchen auch!

      https://vogelwelt.wordpress.com/insekten-fruchtfresser/wasseramseln/

      Viele Grüsse, Helmut Möller

    • Hans-Peter Hornbostel schreibt:

      Hallo Nadja;
      wenn Du die so häufig siehst, schieß mal fix ein Foto. So schnell wie die beim Tauchen beschrieben werden, könnten das auch Zwergtaucher sein. Die sind schon als Küken fit!

      • nadja schreibt:

        Die machen beim schwimmen so lustig mit dem kopf hin und her, wie diese Spielzeug – hinterherziehenten. Ich komm nicht nahe genug dran da ich im Rollstuhl sitze…bin einfach zu langsam. Von der form ähneln sie den ringelschnabelenten….nur kleiner. Halt kückengröße…aber normales gefieder wie Erwachsene Enten.

      • Hans-Peter Hornbostel schreibt:

        Hallo Nadja,
        Schau doch mal hier: https://de.wikipedia.org/wiki/Zwergtaucher – kannst Du den Vogel wiedererkennen. Bin mir fast sicher, dass es sich um Zwergtaucher handelt. Könnten auch Schwarzhalstaucher sein; nur die sind seltener und eher in der Küstenregion. Außerdem fallen die roten Augen schon von Weitem auf.
        Gruß Hans-Peter

      • nadja schreibt:

        Hallo Hans -Peter,
        Ja ich glaub die sind das. Von der Erscheinung her bin ich mir recht sicher. Nur die Größe weiss ich nicht, ob das hinkommt, kann aber gut sein. Kann sie ja nicht messen. Vielen Dank auch für die Info. Ich beobachte sie echt gerne beim Tauchen.
        Lg Nadja

  5. Helga Papst schreibt:

    Die Enten, die wir am Rhein gesehen haben, sind nicht in der Abbildung. Mischente?

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