Gänse-Arten

Gänsevögel unterschiedlicher Arten …stets in freier Natur fotografiert!

Frei lebende Gänse nennen wir Wildgänse, Fachleute sagen dagegen zu ihnen Anserinae!

Bei uns erleben Sie… Echte Gänse – Halbgänse – Feldgänse – Meergänse  

graugänse

Wildgänse… die wirklich hübschen Graugänse im Formationsflug, in etwa wie bei Nils Holgersson

‚Wildgänse rauschen durch die Nacht – mit schrillem Schrei nach Norden!‘

Nach unserer Einschätzung gehören Gänse eindeutig zu den schwimmenden Wasservögeln und so haben wir sie hier auf vogelwelt.wordpress.com auch einsortiert.

Häufig sind Gänse dagegen auch an Land und oft auch in der Luft zu beobachten, aber das wollen wir hier bei der groben Eingruppierung einfach mal unberücksichtigt lassen.

Eine Graugans unterwegs, sie sind echt wilde Gänse und rauschen nur so durch die Lüfte!

Zwölf verschiedene Spezies von Wildgänsen rauschen bei uns durch die Luft.

Früher haben wir immer gedacht, Wildgans ist Wildgans. Obwohl wir nun wirklich noch keine ernsthaften Ornithologen geworden sind, wissen wir es heute viel, viel besser!

Denn… es gibt ja doch viele verschiedene Sorten an wilden Gänsen, von denen wir hier immerhin etliche ganz besonders hübsche Exemplare mit der Kamera eingefangen haben.

Meistens treten Wildgänse in ganzen Schwärmen auf und fliegen laut schreiend über uns durch die Lüfte. So macht es wirklich Spaß, die verschiedenen wilden Gänse aufzuspüren.

Auf alle Fälle sind die Gänse Anserinae von höchst wissenschaftlich arbeitenden Ornithologen als Unter-Familie in die Familie der Entenvögel Anatidae eingeordnet worden. Also… schlägt ‚Klein‘ in diesem Falle ‚Gross‘, das ist doch mal was!

Im Focus… Echte Gänse – Halbgänse – Feldgänse – Meergänse – Anserinae

Hier sehen Sie die bislang von uns fotografierten Gänsearten in eindrucksvollen Bildern:

  • Blässgans – oder auch Blessgans – je nach dem, wie modern man eingestellt ist.
  • Brandgans –  oder auch Brandente, sie ist sehr selten und nie da, wenn es brennt.
  • Graugans – unsere häufigste Wildgans Anser anser ist gar nicht so trist anzusehen.
  • Höckergans – Donnerwetter, was hat diese Gans für einen Nasenkolben!
  • Hybrid-Gänse  – auch bei Gänsen ist Hybrid hochmodern, wie man hier gut sieht.
  • Kanadagans – leben selten auch hier, von uns in Neuengland und Kanada entdeckt.
  • NilgansAlopochen aegyptiacus …in Afrika ist Muttertag!
  • Ringelgans – Gänse mit einem feinen weissen Ringlein um den schlanken Hals.
  • Rostgänse – haben ein leuchtend rostrotes Federkleid, sind aber nicht verrostet.
  • Sporengans – ganz exotische Wildgänse, von uns, im südlichen Afrika aufgespürt.
  • Weisswangengans – wegen des schwarzweissen Aussehens auch Nonnengans gerufen.

In der Enten-Parade zeigen wir auch nette Fotos von Witwenenten, diese können auch

gerufen werden. Wenn Sie sehen möchten, wie diese netten Vögel aussehen, folgen Sie bitte dem obigen Link. Sind das echte Gänse oder doch Enten, wer weiss das so genau?

Erstaunlicherweise gehören auch die allseits beliebten Schwäne zu den Gänsen, so zeigen wir diese in unserer ausführlichen Schwanen-Abteilung in voller Pracht:

  • Schwäne – Höckerschwäne, Schwarzschwäne, Singschwäne… einfach majestätisch!

Wenn Schwäne singen, nennt man das Schwanengesang. Ach, Du mein lieber Schwan!

Wilde Gänse weltweit von uns fotografiert… sie sind Globetrotter der Lüfte!

Wie in allen anderen Kapiteln auch, zeigen und beschreiben wir hier nur Vogelarten, die wir selber entdeckt und auch fotografiert haben. Damit sind wir verständlicherweise weit entfernt von Dingspedia oder einem umfassenden naturwissenschaftlichen Lexikon.

Unsere formidablen Gänsefotos haben wir in Norddeutschland, auf der ostfriesischen Nordseeinsel Wangerooge, an der  Küste Mecklenburg-Vorpommerns und am heimischen Steinhuder Meer mit unserer neugierigen Kamera schiessen können.

Aber auch in Polen, an der holländischen Küste, in Russland, im südlichem Afrika und sogar im fernen Kanada sind wir auf der Suche nach neuen Gänsearten fündig geworden.

Damit brachten wir dann regelrechte Schwärme von erstklassigen Gänsefotos mit Schwung und Elan auf diese kleine private Naturfoto-Website. Ganz schön dicht mit wilden Gänsen der unterschiedlichsten Arten sind unsere Seiten inzwischen bevölkert!

Gar nicht schlecht… so bieten wir Ihnen hier Gänse-Ansichten von allen Seiten, garantiert in den buntesten Facetten des Gänselebens. So kommt hier erst einmal eine Kurz-Parade unserer per neugieriger Kamera ’selbst abgeschossenen‘ Gänse – ganz wild und ungestüm!

Graugänse Anser anser – los gehts mit Deutschlands meister Gans!

Porträt einer Graugans

Das feine Porträt einer in sich ruhenden Graugans

Wir zeigen diese heimischen Gänse auch in perfekten Flugshows, so erleben Sie das elegante Flugbild der Graugänse in erstklassigen Naturfotos – das ist Wildlife pur!

Blässgänse Anser albifrons – sind leicht an ihrem weissen Stirnfleck – der Blässe – zu erkennen.

Blässgans

Eine Blässgans – gut erkennbar an der weissen Blässe auf der Vorderstirn

Blässgänse sind häufige Bewohner unserer Feuchtgebiete und Felder.

Brandgänse Tadorna tadorna – sind selten und… nie da, wenn es mal brennt.

Brandgans

Die einen sagen Brandgans, die anderen Brandente – auf alle Fälle ist’s ein Erpel

Die Brandgans Tadorna tadorna ist aber nur eine Halbgans… man könnte mit etwas gutem Willen auch Brandente zu ihr sagen. Na, sowas!

Auf unserer Brandgans-Seite zeigen wir eine turnende weibliche Brandgans in herrlichen Verrenkungen und etliche schmucke Ganter bzw. Gänseriche der feuerlöschenden Fraktion mit ihrem roten Knubbel über dem Schnabel.

Höckergans Anser cygnoides forma domestica

Donnerwetter, hat die einen Nasenkolben! Sie stammt von der Schwanengans ab und ist, in diesem Fall, als Gefangenheits-Flüchtling auf der Ilmenau in Lüneburg zu sehen.

Höckergans

Ein Höckergans-Ganter mit dem formidablem Höcker über dem Schnabel

Hybrid-Gänse  – auch bei Gänsen ist Hybrid hochmodern, wie man hier gut sieht.

Während eines feinen Holland-Urlaubs sind uns – endlich – auch Hybrid-Gänse vor die Linse unserer neugierigen Kamera geschwommen. Sehen Sie hier also jetzt Graugans- und Weisswangen-Gans Hybride – eine Klasse für sich!

Hybrid-Gans

Eine Graugans-Familie mit einem Hybrid-Elternteil in Den Oever, Holland

Kanadagänse Branta canadensis sind die grössten Gänse aller Zeiten!

Selten sind sie in der deutschen Heimat zu entdecken, wir aber haben sie erstmals in Connecticut an der Ostküste der USA sehen und dann sehr schön nahe der 1000 Islands in Kanada per Kamera  ‚abschiessen‘ können.

Kanadagans

Eine Kanadagans direkt in Kanada fotografiert – riesig die Gans, stolz die Haltung!

Die Nilgans Alopochen aegyptiacus

Diesen weiteren Gänsegenuss brachten uns zuerst unsere Flußsafararis in Namibia und Botswana auf dem Okawango, dem Kwando, sowie dem ganz besonders tierreichen Chobe.

Nilgans

Eine Nilgans auf einer feuchten Viehweide am Naturschutzgebiet Meerbruchswiesen am Steinhuder Meer in Niedersachsen

Dabei sind Nilgänse mittlerweile auch in Mitteleuropa eingewandert und fühlen sich zum Beispiel in den Naturschutzgebieten am heimischen Steinhuder Meer pudelwohl.

Die Ringelgänse Branta bernicla waren ebenso an der Nordsee- wie auch an der Ostseeküste in grossen Geschwadern zusammen mit Grau- und Weisswangengänsen zu besichtigen.

Ringelgans

Eine Ringelgans im vollen Ornat auf dem Seedeich von Wangerooge

Das ist ja fast ein Porträtfoto einer einzelnen Ringelgans geworden, aber meistens tritt diese dunkle Meergans im ganzen Geschwader auf – oder heisst das Rudel, Rotte oder vielleicht doch Schwarm?

Rostgänse Tadorna ferruginea – haben ein leuchtend rostrotes Federkleid, sind aber nicht verrostet.

Rostgans

Diese Rostgans ist garantiert Inox rostfrei

Rostrot kann eine sehr schöne Farbe sein, wie hier am Federkleid gut zu erkennen ist.

Tundra Saatgänse Anser fabalis oder auch Riedgänse – sind liebe Wintergäste in unseren Breiten.

Tundra-Saatgans

Eine Tundra-Saatgans unweit der Tundra im Schlosspark des Peterhofes bei St. Petersburg, Russland

Saatgänse Anser fabalis oder auch Rietgänse gehören zu den Feldgänsen und sind Echte Gänse – hätten Sie es gewusst?!

Weisswangengänse oder Nonnengänse Branta leucopsis

Da sich die nachfolgenden grossen Vögel auf Wangerooge nahe der Graugänse aufgehalten haben, dachten wir uns schon, dass es ebenfalls wilde Gänse sein würden.Inzwischen ist natürlich fachmännisch bestätigt, dass es sich um Weisswangengänse handelt.

Weisswangengans

Eine Weisswangen- oder Nonnengans – in voller Schönheit abgelichtet

Gans oder Ente, was ist hier richtig bei diesem afrikanischen Grossvogel?

Sehr eindrucksvoll sind auch die Sporengänse Plectropterus gambensis, diese haben wir im südlichen Afrika, ihren natürlichen Weidegründen, erwischt.

Sporengans

Sporengans am Okawango in Namibia und… da gehört sie auch hin

Weitere Informationen für vom Gänsefieber befallene Natur-Liebhaber.

Über Gänse kann man nie genug wissen! So haben Gänse im sorgfältig von Wissenschaftlern vieler Generationen geordneten Tierreich ihren festen Platz:

Unterstamm – Wirbeltiere Vertebrata
Klasse – Vögel Aves
Ordnung – Gänsevögel Anseriformes
Familie – Entenvögel Anatidae
Unterfamilie – Gänse
Wissenschaftlicher Name – Anserinae

Für männliche Gänse gibt es diverse Bezeichnungen, wie Ganser, Ganterich oder Ganter. Gänseküken werden dagegen meistens Gössel genannt. Das bedeutet aber nicht, dass jetzt für die weiblichen Tiere nur noch die Bezeichnung ‚Dumme Gänse‘ übrig bleibt.

Die Lebensräume und -gewohnheiten von Gänsen haben wir jeweils auf den Unterseiten der einzelnen, freilebenden Gänsearten penibelst aufgeführt. Das ist Wildlife pur!

Gänse sind insgesamt absolut faszinierende und sehr soziale Vögel, sie finden sich oft in riesengrossen Verbänden zusammen, leben aber dauerhaft monogam. Gänse ernähren sich hauptsächlich von Samen, Nüssen, Gras, Pflanzen und Beeren, aber auch von Insekten.

Als Langstrecken-Zugvögel legen Wildgänse jedes Jahr tausende Kilometer in V-Formation der Gänse-Verbände zwischen ihren Brut- und Überwinterungs-Gebieten zurück. Die Zugroute erlernen die Jungen dabei von ihren Eltern, die sie stets wieder in das gleiche Winterquartier führen.

Mit voller Absicht haben wir hier die beliebten Haus- bzw. Martinsgänse weggelassen, weil sie nicht in der freien Natur, also in der Freiheit leben. Freiheitsliebend sind sie schon, aber… man lässt sie einfach nicht!

Nach der Bundesjagdzeitenverordnung – oh, was für ein Beamtendeutsch – dürfen mehrere heimische Gänsearten jeweils während der Zeit zwischen dem 1. November und dem 15. Januar bejagt werden. Das finden wir als Naturfreunde überhaupt nicht gut.

Denn… trotz immer wieder wehleidig beklagter Fraßschäden auf landwirtschaftlich genutzten Flächen – die teils aber von den Landkreisen finanziell ausgeglichen werden – sollte die Jagd auf Gänse aus Gründen des Naturschutzes gänzlich verboten sein.

Übrigens gehören auch die majestätischen Schwäne zu den Gänsen. Weil wir auch von ihnen schon besonders viele eindrucksvolle Naturfotos geschossen haben, wohnen Schwäne bei uns in einer extra Schwanen-Rubrik, die wir Ihnen sehr anempfehlen!

Gänsefotos in feiner Schärfe und grosser Abbildung …Wildlife pur!

In der Naturfoto-Abteilung unserer beliebten Reisefoto- und Technik-Website Globetrotter-Fotos haben wir jetzt als stimmige Ergänzung die Bildergalerie

mit unseren schönsten Gänsefotos eingepflegt. Ein Fotogenuss der ganz besonderen Art in grosser Abbildung und hoher Auflösung!

Insgesamt müssen wir sagen,  dass wir von der Schönheit der von uns bislang entdeckten Gänse beim ‚richtig Hingucken‘ und beim Fotografieren wirklich überrascht worden sind.

Gänse kannten wir nämlich früher nur in der politisch völlig unkorrekten Bürosprache unter der Bezeichnung ‚Dumme Gans‘ für irgendwelche aufgetakelten Fregatten.

Es kann natürlich sein, dass Gänse tatsächlich nicht so schlau wie Einstein sein mögen, aber… so richtig hübsch in allen ihren Farbschattierungen sind sie eben doch!

Unser Tipp… besuchen Sie auch die Vogelwelt‘ Bücherecke!

Vogel-Bestimmungsbücher

Eine Übersicht an Vogel-Bestimmungsbüchern gibt es in unserer ‚Vogelwelts‘ Bücherecke.

Die einfache Gänse-Bestimmung  mit dem richtigen Naturführer!

Für den Fall, dass Sie Gänse aufgespürt haben, die wir noch nicht in unserem Portfolio haben, empfehlen wir einen Blick in unsere sach- und fachgerechte Bücherecke:

Die ‚Vogelwelts‘ Bücherecke mit den Links zur sofortigen Bestellmöglichkeit über unseren Affiliate-Partner Amazon – einfach praktisch und echt gut!

Angehende Vogel-Spezialisten nutzen gerne dieses gute Online-Angebot!

Bei der Ansicht von Wildgänsen aller Sorten müssen wir immer gleich an das bekannte Volkslied denken, das wir oft in der Schulzeit singen mussten:

‚Wildgänse rauschen durch die Nacht – mit schrillem Schrei nach Norden!‘

Bei uns sehen Sie… Echte Gänse – Halbgänse – Feldgänse – Meergänse – Anserinae

Zwölf verschiedene Spezies von Wildgänsen rauschen bei uns durch die Luft.

blässgänse

Blässgänse beim Grasen nahe des Steinhuder Meeres – fast könnte man meinen, dass sie einen Mund- und Nasenschutz tragen

Wasservögel aus Europa und aus Übersee in freier Natur, die schwimmen und tauchen.

Schwimmende und tauchende Wasservögel – auf den Wassern der Welt!

5 Antworten zu Gänse-Arten

  1. Pingback: Schwanenbilder als Fotos und Aquarelle | Bilder, Aquarelle vom Meer & mehr - von Frank Koebsch

  2. Jutta Wagner schreibt:

    Danke für den schönen Beitrag – ich bin fündig geworden!

  3. Michael Wähling schreibt:

    Bei uns sind die Kanadagänse schon fast eine Plage. Einer Schar hat sich eine Graugans angeschlossen. Das erinnert immer an Nils Holgerson

  4. Edwin und Sigrid ( fips-womoreisen.jimdo com) schreibt:

    Gibt es Gänse-Reier in Portugal? In einem Bericht hab ich davon gelesen, weiß aber nicht, wie sie aussehen.

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