Tokos

Der Toko – ein typischer und waschechter Afrikaner!

Ein im südlichen Afrika häufig anzutreffender, sehr auffälliger Geselle ist der Toko. Allerdings sind Tokos sehr, sehr scheu und entsprechend schwierig zu fotografieren.

Drei Arten dieses ausgesprochen interessanten Vertreters der afrikanischen Vogelwelt haben wir trotzdem mit der Kamera einfangen können.

Tokos sind die kleinsten Nashornvögel – auf lateinisch Bucerotidae gerufen. Na, bei den Nasen bzw. Schnäbeln kein Wunder!

Grautoko

Typisch für diese Tokoart ist die graue Erscheinung, von mir auch Graue Eminenz genannt. Er lebt in der Baumsavanne und dort haben wir ihn nahe des Okawango im Caprivistreifen von Namibia auch aufgespürt.

Grautoko

Grautoko

Irgendwie ist der Grautoko schon ein sehr nützlicher Vogel, auch weil er sich von Insekten, kleinen Reptilien, Früchten und Samen ernährt.

Wie alle anderen Tokos auch, hat er einen langen Schwanz – Ehre wem Ehre gebührt – und einen langen, gebogenen Schnabel. Seine Federn sind überwiegend hellgrau bis braun. Oben auf dem Kopf und am Bauch ist das Gefieder eher weiss – fast wie bei einem Tattergreis!

Rotschnabeltoko

Kennzeichnend für den Rotschnabeltoko ist der recht dünne Schnabel – das können andere Tokoarten viel imposanter!

Rotschnabeltoko

Rotschnabeltoko

Diese Tokoart bevorzugt die Mopane- oder Dornsavanne. Wir haben diesen interessanten Vogel auf dem Gelände unseres schönen Gästehauses in Gobabis entdeckt und das lag direkt am Busch der Kalahari.

Südlicher Gelbschnabeltoko

Besonders auffällig ist der Gelbschnabeltoko, wegen seines gelben, gebogenen Schnabels von den Einheimischen auch Banana Bird – also Bananenvogel – genannt.

Südlicher Gelbschnabeltoko

Südlicher Gelbschnabeltoko

Der Südliche Gelbschnabeltoko gehört zu den mittelgroßen Tokos. Immerhin wird er zwischen 48 und 60 cm gross und bietet eine imposante Erscheinung.

Sein Bauch ist weiss, der Rücken schwarz mit weissen Flecken – eine gute Tarnung.

Gelbschnabeltoko

Gelbschnabeltoko

Dieses Gelbschbabeltoko-Pärchen saß im Busch der Etosha-Pfanne unmittelbar am Wegesrand.

Gelbschnabeltokos

Gelbschnabeltokos

Vielleicht liess es sich deshalb so gut abfotografieren, weil wir nicht aus dem Auto ausgestiegen sind.

Wegen möglicher naher Raubkatzen wäre das auch eher etwas leichtsinnig gewesen – darum ist’s auch von der Parkverwaltung des Etosha-Nationalparks ausdrücklich untersagt.

Gelbschnabeltokos

Gelbschnabeltokos

Gelbschnabeltokos ernähren sich überwiegend am Boden.

Gelbschnabeltokos

Gelbschnabeltokos

Ein bisschen Fachchinesisch – die Tokos gehören zur Gattung der Tokos  – auch Tockus – oder  auf gut Lateinisch Ocyceros. Von der Sorte derer von Tockus gibt es fünfzehn Arten – immerhin schon drei davon sehen sie hier -, die ausschliesslich in Afrika anzutreffen sind.

Insekten- & Fruchtfresser – Vögel mit geraden oder krummen Schnäbeln.

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