Kapkormoran

Kapkormorane leben nicht nur am Kap der Guten Hoffnung!

Den Kapkormoran Phalacrocorax capensis kann man auch so schreiben… Kap Kormoran!

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Eine extra Plattform für Kapkormorane gibt es an der Mole von Swakopmund in Namibia

Rauh und ungemütlich ist die Heimat der Kapkormorane am südwestlichen Zipfel des schwarzen Kontinents. Von der sprichwörtlichen Hitze Afrikas ist im unmittelbaren Küstenbereich nichts zu spüren und auch das Wasser des Atlantiks lädt keineswegs zum Baden ein.

Kapkormorane sind an der südwestlichen Atlantikküste Afrikas – also in Namibia sowie in der Republik Südafrika – endemisch und an Wind und Wetter dieses unwirtlichen Küstenstreifens gewöhnt.

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Warten auf Godot…  Kapkormorane an der Mole von Swakopmund in Namibia

Zuerst haben wir Kapkormorane auch in Namibia mit unserer Kamera erwischt und zwar auf einer Holzplattform nahe des bekannten Leuchtturms des ‚deutschesten Seebades‘ an der Atlantikküste in Swakopmund.

Namibia, das faszinierende Reiseland der weiten Horizonte… in Afrika.

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Ein Teil einer Kapkormoran-Kolonie direkt am Kap der Guten Hoffnung, Südafrika

Kapkormoran Phalacrocorax capensis – einige Daten  & Fakten.

Auf gut englisch werden Kapkormorane Cape Cormorant oder Cape Shag gerufen, die Lateiner nennen dieses interessante Tier Phalacrocorax capensis – sie müssen es ja auch immer wieder kompliziert machen. Und nun folgt hier der komplette Stammbaum der Kapkormorane:

Klasse – Vögel Aves
Unterklasse – Neukiefervögel Neognathae
Ordnung – Ruderfüßer Pelecaniformes
Familie – Kormorane Phalacrocoracidae
Gattung – Kormorane Phalacrocorax
Art – Kapkormoran
Wissenschaftlicher Name – Phalacrocorax capensis

Körperlänge – circa 65 Zentimeter
Flügelspannweite – circa 110 Zentimeter
Gewicht – 800 bis 1.600 Gramm

Ausgewachsene Kapkormorane sind an einem gelborangenen Fleck am Schnabelansatz von anderen Kormoran-Arten zu unterscheiden. Beim genauen Hinsehen ist dieses Erkennungsmerkmal an den Kormoranen auf dem Foto ganz oben recht gut zu sehen.

Der Speiseplan der Kapkormorane besteht – wie bei anderen Kormaran-Arten auch – überwiegend aus fischiger Kost, wie Sardinen, Sardellen oder auch Sandaalen.

Kapkormorane nisten und brüten am liebsten in teils riesigen Kolonien auf  kleinen Guano-Inseln im Südatlantik vor der Küste Namibias und Südafrikas.

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Viel Wind und viele Kapkormorane – rauh ist das Wetter am Kap der Guten Hoffnung

Kapkormorane direkt am berühmten Kap der Guten Hoffnung fotografiert.

Wenn das nichts ist… auch unmittelbar am südwestlichsten Zipfel von Afrika in der südlichen Kap-Provinz haben wir während einer geführten Tagestour ab Kapstadt die Kormorane in der freien, wilden Natur erleben können.

Unsere entsprechenden Aufnahmen zeigen jeweils Ausschnitte aus einer riesigen Kormoran-Kolonie auf den Felsen des Kaps, das diesen Kormoranen den Namen gab.

Erleben Sie ergänzend auch unsere hierzu passenden Bildergalerien aus Südafrika:

Afrikanische Abenteuer – als Globetrotter in Wüsten, Savannen und im Busch unterwegs!

Afrika individuell… weit abseits der ausgetretenen Pfade – Africa… off the beaten tracks!

Vom Maghreb bis zum Kap der Guten Hoffnung … Afrika individuell erlebt.

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Ein Ausschnitt der Kapkormoran-Kolonie am Kap der Guten Hoffnung

Für Standardfotos wie dieses hier für die Touristen aus aller Welt mussten die Tourguides extra einen Fotokurs machen. Ist doch auch ganz gut geworden, oder etwa nicht?

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Unser Autor und Fotograf mit seiner Partnerin am Kap der Guten Hoffnung in Südafrika

Kormorane sind veritable Fischräuber an allen Meeren, auf Seen und an Flüssen.

Spannende Fotos von weiteren Kormoran-Arten sehen und erleben Sie hier:

Kormorane – veritable Fischräuber an den Meeren, auf Seen und Flüssen.

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