Sanderling

Sanderlinge treten immer in Trupps auf, sie heissen auch Calidris alba.

Sanderlinge sind Schnepfen und Limikolen, wir haben sie auf Helgoland entdeckt.

Weil Sanderlinge stets an sandigen Stränden nach Nahrung suchen, heissen sie auf deutsch und englisch eben auch Sanderlinge. Alles klar jetzt?

‚Keine Zeit‘ – wegen ihrer rastlosen und hektischen Betriebsamkeit während der Nahrungssuche am sandigen Meeressaum, werden Sanderlinge auf Plattdeutsch dagegen ‚Keen Tied‘ genannt. Das ist die klare plattdeutsche Logik!

Sanderling

Ein einzelner Sanderling am Nordstrand der Helgoländer Düne – Schleswig-Holstein

Auch wenn wir hier mehrfach auf unseren Bildern nur einen dieser netten Vögel aus der Schnepfen-Manufaktur zeigen, treten Sanderlinge Calidris alba immer in grösseren Trupps auf und so stellen wir hier Sanderlinge eben auch als Team ins rechte Fotolicht.

Sanderling

Ein Trio Sanderlinge am Nordstrand der Helgoländer Düne

Um das Aussehen des Sanderlings besonders gut zeigen zu können, haben wir per Teleobjektiv ab und an eben einzelne der Tiere aus ihrem Geschwader herausgezoomt.

Sanderling

Dieser Sanderling steht auf einem Bein, eine Nahaufnahme

Die Hochsee-Insel Helgoland ist ein wahres Dorado für alle Vogelfreunde!

Helgoland ist, vogeltechnisch gesehen, immer wieder für eine Überraschung gut. Nicht nur seltene Seevögel, die ansonsten in Deutschland nicht vorkommen, kann man hier beobachten, sondern neben einer grossen Zahl verschiedener Zugvögel sind – speziell auf der Helgoländer Düne mit ihren Stränden – auch diverse Limikolen zu entdecken.

Weitere, spannende ‚Helgoländer‘ Vögel erleben Sie hautnah in unserem Beitrag:

Der Lummenfelsen auf Helgoland, Naturschutzgebiet für seltene Seevögel.

Sanderling

‚Ausschnitt‘ aus einem Trupp Sanderlinge auf Helgoland

Und am naturbelassenen Nordstrand der Helgoländer Düne haben wir unter anderem auch über längere Zeit diesen Trupp Sanderlinge mit unserer Kamera verfolgen können.

Dabei liegen die eigentlichen Brutgebiete der Sanderlinge überwiegend auf Grönland und auf Spitzbergen. Als begeisterte Zugvögel reisen sie gen Winter aber stets gerne in die warmen südlicheren Gefilde.

Sanderling

Wohin nun marschieren, fragen sich die Sanderlinge

Sanderling Calidris alba – einige spannende Daten und Fakten zum Vogel

Sanderlinge Calidris alba sind kleine Watvögel aus der Gattung der Strandläufer.

Oben hellgrau und unten rein weiss im Schlichtkleid, sind Sanderlinge so hell wie keine anderen Watvogel.

Klasse – Vögel Aves
Unterklasse – Neukiefervögel Neognathae
Ordnung – Regenpfeiferartige Charadriiformes
Familie – Schnepfenvögel Scolopacidae
Gattung – Strandläufer Calidris
Art – Sanderling
Wissenschaftlicher Name – Calidris alba

Sanderlinge sind etwa amselgroßen Vögel und… jetzt folgt ihr body mass index:

Körperlänge – 20 bis 22 Zentimeter
Flügelspannweite – 40 bis 45 Zentimeter
Gewicht – 45 bis 65 Gramm

Sanderlinge sind Schnepfen und Limikolen, wir haben sie am Nordstrand der Helgoländer Düne entdeckt, wo sie an der Wasserkante ihrer Gattung als Strandläufer alle Ehre machten.

Sanderling

Diese Sanderlinge sehen fast aus, als würden sie frieren, dabei waren die Temperaturen hochsommerlich

Sanderlinge gehören zu den Strandläufern und treten immer in Trupps auf.

Sanderlinge sind typische Watvögel unserer Sandstrände. Unermüdlich suchen sie im sprudelnden Wasser ablaufender Wellen nach angespülten Kleinkrebsen, Würmern, Fliegenlarven und Insekten.

Allerdings verschmähen sie auch Algen, Samen, Blütenknospen nicht und werden während der Zugzeit sogar zu Aasfressern an toten Fischlein und Muscheln.

‚Keine Zeit‘ – wegen ihrer hektischen Betriebsamkeit am Meeressaum, heissen Sanderlinge auf Plattdeutsch auch ‚Keen Tied‘.

Sanderlinge gelten in ihrem Bestand als nicht gefährdet.

Sanderlinge Calidris alba sind sowohl Schnepfen als auch Limikolen.

Sanderling

Sanderlinge können einfach keinen Gleichschritt

Schnepfen gehören zu den Regenpfeiferartigen, das weiss doch jeder, oder?

Scolopacidae… bislang zeigen wir hier zwölf verschiedene Schnepfenvögel.

Ja, ja, sie sind Schnepfen – aber… dafür können sie doch nichts!