Grünschenkel

Grün ist die Hoffnung – hier sehen Sie Grünschenkel oder Tringa nebularia

Grünschenkel sind Limikolen aus der grossen Schnepfenfamilie. Des öfteren haben wir sie schon im Naturschutzgebiet Meerbruchswiesen am Westufer des Steinhuder Meeres beobachtet und dann einfach frech mit unserer neugierigen Kamera abgeknipst.

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Ein Grünschenkel im Naturschutzgebiet Meerbruchswiesen am Steinhuder Meer

Es gibt wohl kaum einen Menschen, der grüne Schenkel haben möchte, oder?

Für diese Schnepfe unter den Spezies der Limikolen aber ist es ein Markenzeichen!

Ob sexy oder nicht… Grünschenkel Tringa nebularia haben eben grüne Schenkel, basta!

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Ein Grünschenkel im Naturschutzgebiet Meerbruchswiesen am Steinhuder Meer

Grünschenkel sind als Schnepfen der Gattung Wasserläufer nahe Verwandte der Rotschenkel, das hätte man sich ja auch denken können!

Man gut, dass diese Spezies nicht farbenblind sind, was könnte da alles passieren!

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Ein Grünschenkel im Naturschutzgebiet Meerbruchswiesen am Steinhuder Meer

Ein kurzer Blick in die Grünschenkel-Infothek:

Grünschenkel bevölkern Schottland, Skandinavien und die Tundra in Sibirien und dem fernen Kamtschatka. Zu uns nach Mitteleuropa kommen Grünschenkel als Zugvögel, sie lieben flache Gewässer, wie feuchte Moore, kleine Tümpel und Flüsschen.

Ordnung – Regenpfeiferartige Charadriiformes
Familie – Schnepfenvögel Scolopacidae
Gattung – Wasserläufer Tringa
Art – Grünschenkel
Wissenschaftlicher Name – Tringa nebularia

Ausgewachsene Grünschenkel erreichen eine Körpergrösse von immerhin 33 Zentimetern. Sie können neben dem beliebten waten aber auch schwimmen und tauchen. Wir haben das beispielsweise erst mit acht Jahren gelernt!

Grünschenkel sind Feinschmecker und ernähren sich von Würmern, Krebsen, Insekten sowie deren Larven. Außerdem holt er sich mit seinem langen, spitzen Schnabel auch kleine Fischlein aus dem flachen Wasser.

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Ein Grünschenkel im Naturschutzgebiet Meerbruchswiesen am Steinhuder Meer

Auf Lateinisch werden Grünschenkel Tringa nebularia gerufen, das hört sich doch sehr nach einem knappen, sehr nebulösen Stringtanga an …also doch sexy!

Grünschenkel sind – wie eigentlich alle Limikolen – sehr scheu und oft nur aus etlicher Entfernung zu beobachten. Wegen ihrer braungesprenkelten Tarnfarbe muss man schon genau hinschauen, um sie überhaupt zu entdecken. Eine gute Hilfe für Vogelfreunde ist dabei ein starkes Fernglas, besonders wohlhabende und kräftige Ornithologen schleppen aber auch ein teures Spektiv mit in die freie Natur.

Jahrelang hatten wir eher weniger Glück mit unseren Grünschenkel-Fotos, weil wir trotz eines langes Telerohres an der Kamera immer noch starke Ausschnitte machen mussten, um Grünschenkel überhaupt zu dokumentieren.

Erst jetzt in Corona-Zeiten hatten wir mehr Glück und konnten die hier gezeigten Grünschenkel auf einer überschwemmten Wiese direkt vom Heudamm aus im Naturschutzgebiet Meerbruchswiesen am Westufer des Steinhuder Meeres besser erwischen.

Glück muss der Mensch haben, so haben wir unsere früheren Bilder einfach ausgetauscht und im digitalen Nirwana entsorgt!

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Ein Grünschenkel im Naturschutzgebiet Meerbruchswiesen am Steinhuder Meer

Schnepfen gehören zu den Regenpfeiferartigen, das weiss doch jeder, oder?

Scolopacidae… bislang zeigen wir hier zwölf verschiedene Schnepfenvögel.

Ja, ja, sie sind Schnepfen – aber… dafür können sie doch nichts!

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