Ammern

Ammern können gar nicht jammern, sondern nur melodisch singen!

Ammern Emberizidae sind eine artenreiche Gattung verschiedener Spezies, die mit den Finken Fringillidae verwandt sind, die bei uns unter den Gartenvögeln einsortiert wurden.

Goldammer

Singe wem Gesang gegeben – eine leider hier nicht zu hörende Melodey von der Goldammer

Vier gänzlich verschieden aussehende Ammern haben wir bislang nur mit unserer neugierigen Kamera dingfest machen können – Gold-, Grau-, Rohr-und Singammern.

Ammern sind ziemlich nahe mit den Finken verwandt und sind – überwiegend als Zugvögel – mit etwa 200 Arten nahezu weltweit vertreten. Abgekupfert bei Dingspedia.

Nur nach Australien haben sich Ammern bislang noch nicht durchgeschlagen, dort gibts ja auch schon exotische Vogelarten mehr als genug.

Wegen der überaus grossen Fülle an gelungenen Fotos, ganz besonders der so hübschen Goldammer, haben wir – endlich – drei Ammer-Unterseiten eingerichtet, da können die Ammern nun wirklich nicht jammern!

Die Grauammer haben wir erst mit einem Foto dingfest gemacht, da gibt’s noch keine extra Unterseite, aber… was nicht ist, kann ja noch werden.

Erleben Sie hier Ammer-Fotos ohne Ende… eine Wohltat für den wahren Vogelfreund!

1. Goldammer Emberiza citrinella – die Fraktion der Ammern wird hier von den Goldammern angeführt, die unscheinbare Rohrammer sowie die dem Sperling ähnliche Singammer folgen weiter unten!

Goldammer

Ein kleiner hübscher Vogel sieht Dich neugierig an – eine Goldammer

Schliesslich ist die Goldammer die häufigste Ammer in Europa und auch die erste dieser Spezies, die wir kameramässig so prominent erwischt haben.

Goldammer

Goldammer in knackscharfer Nahaufnahme

Wie hier gut zu sehen ist, singen Goldammern gern von erhöhter Warte. Vom Fotografen liess sich diese hübsche Ammer in keiner Weise stören – gut für feine Bildergebnisse!

Goldammer

Diese Goldammer singt aus vollem Halse an dem Meerbruchwiesen westlich des Steinhuder Meeres

Offenes Kulturland, Feldgehölz, Bahndämme, Waldränder und Fichtenschonungen – das ist der Lebensraum des goldgelb angezogenen Vogels namens Goldammer.

Und hier haben wir alle unsere Prachtexemplare auch mit der neugierigen Kamera erwischt, in den offenen Meerbruchswiesen am Westufer des Steinhuder Meeres.

2. Grauammern Emberiza calandra

Grauammer

Eine Grauammer sitzt auf dem Zaun

Hatten wir schon fälschlicherweise die weiter unten abgebildete Rohrammer für eine ‚Graue‘ gehalten, so glauben wir jetzt endlich tatsächlich unsere erste Grauammer vor die Linse unserer neugierigen Kamera bekommen zu haben.

Zwar mussten wir hierfür extra in den bekannten polnischen Wintersportort Zakopane in die Hohe Tatra reisen… egal!

Selbstverständlich ist die Grauammer gut in die Ammern-Familie Emberizidae mit dem wissenschaftlichen Namen – Emberiza calandra – einsortiert. Ordnung muss eben sein!

Nachsatz… möglicherweise haben wir uns bei der korrekten Bestimmung dieses Vogels aber auch geirrt und es handelt sich hier um einen Grauschnäpper, wie im Kommentar unten angegeben.

Irren ist menschlich, ganz besonders bei Vogelspezies, die sich unglaublich ähneln!

3. Rohrammern Emberiza schoeniclus heissen auch Rohrspatzen.

Viel unscheinbarer als das golden angekleidete Pendant ist die Rohrammer. Umso schwerer haben wir uns auch mit der Bestimmung dieses Vogels getan.

Grauammer

Diese Rohrammer sitzt auf dem Stacheldraht am Heudamm bei Winzlar

Fälschlicherweise haben wir schon den oben abgebildeten Vogel für eine Grauammer gehalten, aber… ich bin ja lernfähig und nehme entsprechende Hinweise aus dem Birdnet-Forum entsprechend ernst!

Bei den folgenden, viel später gemachten Fotos fiel uns dann die korrekte Bestimmung der Rohrammer viel leichter, weil hier die charakteristischen Merkmale dieser Spezies – der dunkle Schädel mit dem weissen Kragen – viel besser zu erkennen sind!

Rohrammer

Eine Rohrammer sieht uns neugierig an

Alle fotografierten Rohrammern haben wir aber ebenfalls am Heudamm im Naturschutzgebiet Meerbruchswiesen westlich des Steinhuder Meeres im mittleren Niedersachsen entdeckt. Und in diesem ausgedehnten Feuchtgebiet gibt es jede Menge Rohr, Schilfrohr, Röhricht, Ried oder auch Reet, wie immer es auch heisst. Na, siehste mal!

4. Singammern Melospiza melodia

Singammern sind echte Nordamerikaner, heissen dort Song Sparrow und singen natürlich was das Zeug hält, am liebsten aber die ‚Stars and Stripes‘.

Singammer

Singammer bei Rockport in Maine an der Ostküste der Vereinigten Staaten

Diese kleine Ammer sieht einem Spatz oder Sperling schon ziemlich ähnlich. Deshalb heisst dieser eher unscheinbare Vogel auf gut englisch auch Song Sparrow.

Auf lateinisch hört sich das auch gut an… Melospiza melodia. Und genau, singen kann die Singammer!

Ammern können gar nicht jammern, sondern nur melodisch singen!

Insekten- & Fruchtfresser – Vögel mit geraden oder krummen Schnäbeln.

Eine Antwort zu Ammern

  1. clara schreibt:

    Hallo,

    eine schöne, teilweise humorvolle Site, danke! Interessant auch die für mich unerreichbaren Vögel aus anderen Kontinenten.
    Eine kleine Korrektur sei erlaubt: Bei der vermeintlichen Grauammer handelt es sich um einen Grauschnäpper. Er hat einen spitzen Schnabel im Gegensatz zum eher stumpfen, kräftigen Schnabel der Grauammer. (Kosmos-Vogelführer, Lars Svensson)

    Freundliche Grüße von einer ebenfalls Hobbyornithologin. Ich würde mich über einen Besuch auf meiner HP freuen.
    Clara

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