Scherenschnäbel

Scherenschnäbel gehören also zur Ordnung der Regenpfeiferartigen.

Schön zu wissen, denn immerhin sind sie in meinem Vogelbestimmungsbuch, in dem 420 verschiedene Vögel des südlichen Afrika genauestens  gezeigt und abgebildet sind, nicht aufgeführt. So musste ich lange im Internet suchen, bis ich diesen Vogel bestimmt hatte!

Ein Scherenschnabel – wer hätte es gewußt?

Ein Braunmantel-Scherenschnabel – wer hätte es gewußt?

Scherenschnäbel scheinen also ganz besonders selten zu sein und die Afrikaner unter ihnen haben einen braunen Mantel an – ganz klar, sie sind Braunmantel-Scherenschnabel.

Dafür sind unsere Fotos doch wohl gelungen, sind ja auch echte Nahaufnahmen direkt aus dem Safari-Boot.

Der lateinische Name dieses hübschen Vogels mit dem grossen roten Schnabel lautet  Rynchops flavirostris, warum auch immer.

Scherenschnabel am Chobe-River in Botswana

Scherenschnabel am Chobe-River in Botswana

Unsere Fotos sind im Chobe-Nationalpark von Botswana während eines einmalig schönen Bootstrips auf dem Chobe-River geschossen worden. Ein einmaliges Erlebnis, das sich jeder Vogelfreund zumindest einmal im Leben gönnen sollte.

Eine reiche, bunte Federwelt stolziert hier zwischen grossen Elefanten-, Büffel- und Flusspferd-Herden! Also fangen Sie schon mal an, zu sparen. Es lohnt sich unbedingt!

 Scherenschnabel am Ufer des Chobe


Braunmantel-Scherenschnabel am Ufer des Chobe

In ihrer Erscheinung ähneln Scherenschnäbel den Seeschwalben, allerdings dominiert hier der markante, gross dimensionierte, leuchtend rote Schnabel.

Die Braunmantel-Scherenschnäbel werden immerhin 40 bis 47 cm groß.

Ein Scherenschnabel-Jungvogel sieht ganz anders aus.

Scherenschnabel Jungvogel

Braunmantel-Scherenschnabel im Jugendkleid

Grösste Schwierigkeiten hatte ich bei der Bestimmung dieses, für mich sehr  komisch aussehenden Vogels. In meinem Bestimmungsbuch ‘Ein Taschenführer für Vögel im südlichen Afrika’ hatte ich ihn – wie schon bei den ausgewachsenen Scherenschnäbeln – nicht gefunden.

Als Nichtfachmann war ich ratlos und ein Hinweis aus der Fotocommunity brachte mich zuerst auf die falsche Fährte. Hilfe kam dann erst aus dem gutbesuchten Birdnet-Forum für Vogelfreunde, wo ich auf Fachleute traf, die diesem eher laienhaft fröhlich aufgebauten Vogelfoto-Projekt durchaus positiv gegenüber stehen.

Herzlichen Dank noch einmal für die Bestimmung als ‚Jungvogel derer von Scherenschnabel‘!

Im Regen pfeiffen, auch nicht schlecht – die Regenpfeiffer!

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