Erfolg in der Vogelfotografie!

Ornithologische Schätze – fotografisch sichtbar gemacht!

Fröhlich hält dieses Blatthühnchen Balance - kann das der Fotograf auch?

Fröhlich hält dieses Blatthühnchen im Okawango-Delta Balance – kann das der Fotograf auch?

Das Fotografieren von Vögeln in der freien Natur hat für viele Fotoamateure einen ganz besonderen Reiz, ist aber auch eine ordentliche Herausforderung an das Geschick und die Ausrüstung des Fotografen.

Das 1 x 1 der erfolgreichen Vogelfotografie

Nicht nur dass man eine passende Fotoausrüstung mit langen Teleobjektiven sein Eigen nennen, die Fototechnik in Theorie und Praxis wirklich beherrschen und seine Ausrüstung sprichwörtlich im Schlaf fehlerfrei bedienen können sollte, das Wichtigste ist… stets die

Geduld und Ausdauer

beim Ansitz der scheuen Tiere und dann

…der Klick im richtigen Moment!

So richtige Naturfotografen aus Passion sind immer auf der Pirsch zu ihrem besten Bild!

Sie scheuen sich nicht, viel Zeit aufzuwenden und schon in der Vorbereitung für ihre Fotositzung die Verhaltensweisen und Lebensräume der Vögel zu studieren und nach Hinweisen auf bestimmte Vögel zu suchen, wie zum Beispiel nach Futterresten oder frischem Vogelkot – igitt!

Graugans im Flug

Auch die heimischen Graugänse sehen attraktiv aus, besonders im Flug

Die richtige Vorbereitung auf die Fotositzung ist das A und O!

Gute Ortskenntnisse zahlen sich auf alle Fälle  aus, optimal ist ein Gewässerufer in einem Natur- oder Vogelschutz-Gebiet, das nur von wenigen Spaziergängern oder Wanderern frequentiert ist – unsere Empfehlung… Wochenenden sowie Wege von Hundeausführern meiden.

Die besten Tageszeiten zur Vogelfotografie sind übrigens ganz früh morgens – je früher umso besser – und vor Einbruch der Dämmerung. Dann sind nicht nur die Tiere am aktivsten, auch das Fotolicht ist am angenehmsten und vom Kontrast her ausgewogen.

Grosse Vögel – kleine Vögel? Ist doch ganz einfach, die grösseren Spezies unter den Vögeln – wie z. B. Gänse, Enten, Störche, Reiher – sind nicht nur leichter auszumachen, sondern auch einfacher grossflächig in ihrem natürlichen Biotop auf die Speicherkarte zu bannen.  Unser Vorschlag… erst an den Grossen üben, dann die Kleinen geduldig aufspüren!

Klasse Vogelfotos – ‚Freihand‘ oder mit Stativ?

Beides hat etwas für und auch gegen sich! Wir sprechen uns – auch bei langbrennweitigen Tele-Objektiven – eindeutig für die Freihand-Methode aus, weil man einfach beweglicher insbesondere bei Flugaufnahmen ist. Voraussetzung sind dabei aber die unten beschriebenen Vorgaben bei der Verschlusszeit-Einstellung sowie der unabdingbare optische Bildstabilisator.

Freunde der Naturfotografie mit Stativ glauben dagegen mit ihrer Vorgehensweise noch das allerletzte Quentchen Schärfe heraus kitzeln  zu können. Allerdings muss man mit Stativ auf den ‚Stabi‘ verzichten und ob dann tatsächlich der erwünschte Vorteil nachher sichtbar wird, ist fraglich.

Fischadler

Ein Fischadler in New Harbor, Midcoast Maine, Neuengland, Vereinigte Staaten

Nützliche Ausrüstungs-Tipps für Einsteiger in die Vogelfotografie

Die einzig richtige Kamera für Naturfotografen – gibt es die?

Der Besitz einer möglichst ’schnellen‘ digitalen Spiegelreflex-Kamera  – auf neudeutsch Digital Single Lens Reflex-Cameras genannt = DSLR – ist klar von Vorteil, denn bei diesen kann man mittels eines Bajonetts die so richtig langen Tüten ( Teleobjektive mit 400 mm Brennweite oder mehr ) ansetzen und schnell… wegen der hohen Geschwindigkeit, mit der sich Vögel durch die Luft bewegen können.

Für die erfolgreiche Naturfotografie passende DSLR-Kameras und ausgezeichnete Teleobjektive gibt’s z. B. von den Herstellern Canon und Nikon.

Obwohl noch recht teuer, sind derzeit die sogenannten Vollformat-Kameras ( mit Sensoren im früheren KB-Format ) stark im Kommen, z. B. von Nikon die D 800 oder von Canon die EOS 6 d oder 5 d Mark III.

DSLR-Kameras, die dagegen mit sogenannten APS-C Sensoren ausgestattet sind – wie z. B. die superschnelle Canon EOS 7 d Mark II -, bieten gegenüber den Vollformat-Kameras einen Crop-Faktor von 1,5 oder 1,6 mal. Das ergibt erfreulicherweise eine entsprechende fiktive Brennweiten-Verlängerung.

Kameraeinstellungen – es empfiehlt sich, die Kamera stets auf ‚Dauerfeuer‘, sprich auf Serienbild-Funktion, sowie den Autofocus auf AI Servo ( Schärfenachführung ) einzustellen.

Bewährt hat sich das Arbeiten mit der Automatik-Einstellung Tv ( Feste Belichtungszeit, Blende wird nachgeführt ), dabei sollte die Verschlusszeit im Minimum bei 1/1000 sek liegen. Das bringt Schärfe auch bei bewegten Objekten und hilft gegen Verwacklungen!

Lange Tüten – langbrennweitige Teleobjektive sind unabdingbar!

Zoomobjektive, wie beispielsweise 100 – 400, 50 – 500 oder 150 – 600 mm Linsen, haben dabei den grossen Vorteil, dass der Bildwinkel schnell verändert werden kann.

Eine gute Entscheidungshilfe für den Kauf bietet der umfangreiche – Test der Superzooms – auf der Website des engagierten Naturfotografen Bernd Wolter aus dem Januar 2014. Die getesteten Objektive sind in unserem Onlineshop – powered by Amazon – zu günstigen Preisen erhältlich.

Festbrennweiten gelten insbesondere bei grossen Blendenöffnungen allerdings oftmals als knackschärfer und brillianter, sind preislich aber am oberen Rand der Verträglichkeit angesiedelt.

Bildstabilisatoren – im Objektiv oder kameraseitig – sind immer dann sinnvoll, wenn auch Bilder mit  längerer Verschlusszeit aus freier Hand gelingen sollen. Besonders schnell fokussieren Objektive mit Ultraschallmotor – geile Technik!

Tele-Converter 1,4 oder 2,0 x werden zum Einsatz an qualitativ besonders hochwertigen, sehr lichtstarken Teleobjektiven, zum Beispiel der Canon-L-Serie, zusätzlich angeboten.

Das richtige Zubehör darf in der Natur wirklich nicht fehlen!

Auf alle Fälle braucht der Naturfotograf auch ein echt stabiles Stativ mit festem Neigekopf, damit da ja nichts wackeln kann. Manchmal hilft schon ein gutes Einbein-Stativ.

Der Fotohandel – online oder stationär – bietet weiteres nützliches Zubehör für  Vogelfotografen an, wie z. B. drahtlose Fernauslöser und sonstigen Kleinkram. Wichtig, nicht vergessen mitzunehmen – Reserveakkus, schnelle Speicherkarten mit 16 GB oder mehr!

Richtig engagierte Vogelfotografen tragen stets eine spezielle Tarnkleidung, damit sie nicht sofort vom aufmerksamen Federvieh als solche erkannt werden können. Zur Not hilft ein abgetragener Bundeswehr-Kampfanzug, oder ein scheckiger Arbeitsanzug der früheren NVA vom Flohmarkt. Ich habe schon Naturfotografen gesehen, die sahen wie unerschrockene Afghanistan-Kämpfer aus!

Einige Naturfotografen bevorzugen zum Überziehen auch spezielle Fotowesten, da hat man gut was zum Herumrödeln, immer nah am Körper!

Ein Tarnzelt – gibts im Fachhandel – ist immer dann nützlich, wenn die Witterung nicht besonders stabil ist. Auch hilft ein Tarnzelt, die Umrisse des Fotografen zu verbergen und damit seine Anwesenheit gegenüber den gefiederten Lebewesen zu verschleiern.

Es gibt auch Vogelfotografen, die direkt vom Auto aus auf die Pirsch gehen. Ein guter Grund für ihre bequeme Fotohaltung vom gepolsterten Sitz aus, ist die Tatsache, dass wildlebende Tiere Autos normalerweise nicht als Feinde ansehen. Ein nützliches Zubehör zur stabilen Kameralage auf dem Fensterrahmen des Fahrzeugs ist das beliebte Kirschkernkissen – einfach unübertroffen!

Was ein Naturfotograf  dagegen nicht braucht sind… jedwelche Filter! Auch wenn es die Industrie anders verspricht, sind diese – nicht nur – bei länger brennweitigen Telelinsen überflüssig wie ein Kropf! Der beste Schutz für die empfindliche Frontlinse ist die meistens mitgelieferte, volumige Gegenlichtblende. Hugh, ich habe gesprochen!

So manche Naturfotografen schleppen auch noch ein Fernglas mit, wir verzichten darauf und suchen die Natur mit der längsten Tele-Einstellung unseres ‚langen Rohres‘ ab, aber jedem das seine!

Taschen, Rucksäcke und… schwereres Transportgerät!

Mit Reserve-Kamera, mehreren langen und schweren Telelinsen und dem restlichen Equipment kommt der Vogelfotograf auf etliche Kilos zusätzlich zu seinem Körpergewicht.

Da benötigt man bereits einen geräumigen Fotorucksack. Manchmal lohnt sich auch schon ein kleiner Handwagen oder ein Fahrradanhänger, um damit schmerz- und sorgenfrei vom Auto zum ausgesuchten Einsatzgebiet in der freien Natur zu gelangen.

Gute Vogelfotografen beachten auf alle Fälle – wie alle anderen verantwortungsbewussten Menschen auch – Durchfahrt-Verbotsschilder auf Waldwegen und in Naturschutzgebieten.

Bestimmungshilfen – Vogelkenntnisse erwerben!

Vor dem erfolgreichen Fotografieren kommt immer erst das sorgsame Beobachten und Studieren der Verhaltensweisen unserer gefiederten ‚Knipsopfer‘ – wir wollen doch so wenig wie möglich dem Zufall überlassen, oder?

Zur Unterstützung sollte der Vogelfotograf in spe zumindest ein kleines Büchlein zur Bestimmung der heimischen Vogelschar mit dabei haben.

Als umfangreiches Bestimmungsbuch für zuhause empfehlen wir das Buch ‚Der Kosmos Vogelführer‘ von Lars Svensson, das auch in unserem virtuellen Bücherladen für alle kleinen und grossen Ornithologen sowie solche, die es noch werden wollen, erhältlich ist.

Mit dem richtigen Buch ist die Vogelbestimmung ganz einfach, powered by Amazon!

Silberreiher im Flug

Silberreiher im Flug über  dem Steinhuder Meer

Ein kleiner, aber nicht unbedeutender Hinweis zum Geld:

Im Übrigen benötigt ein umfangreich ausgerüsteter Vogelfotograf auch ein gut gepolstertes Bankkonto, denn schnell summiert sich die benötigte Marie auf den Gegenwert eines Kleinwagens – fabrikneu natürlich!

Jeder kann natürlich klein anfangen, er wird aber schnell im Dialog und Wettstreit mit den ‚alten Hasen‘ unter den Naturfotografen merken, dass man auch mit dem besten Willen nicht gegen die richtige Ausrüstung ‚anstinken‘ kann.

Unser Minimum-Ausrüstungs-Vorschlag für Einsteiger:

  • Canon EOS 80 d DSLR-Kamera mit Kitobjektiv EF-S 18-55mm – ca. € 1.300.-
  • das neue, hochgelobte Tamron SP 150-600mm F/5.6.3 VC USD – € 1.200.-
  • Stativ mit Neigekopf – ca. € 200.-
  • Fotorucksack – ca. € 100.-
  • Zubehör ( Reserveakku, Speicherkarten ) – ca. € 100.-

Wie man hier anschaulich sieht, muss man als Naturfoto-Einsteiger  immerhin mindestens 2.900 der so geliebten Euronen für dieses schöne Hobby opfern.

Na, und dann… fängt das Lernen erst an!

Kraniche

Kraniche in Vorpommern – die Vögel des Glücks im Dreierpack

Fotos, Fotos, Fotos… und wie fotografiert unser Fotograf und Autor?

Unser Autor Helmut Möller ist ein wirklich begeisterter Fotograf mit jahrzehntelanger Erfahrung. Schade dabei ist eigentlich nur, dass ihm die nötige übergrosse Geduld und Ausdauer für die Naturfotografie doch eher fremd ist.

Sein Foto-Equipment für die ernsthafte Vogelfotografie mit der schnellen DSLR-Kamera – Canon EOS 7 d, einem festen Manfrotto-Stativ sowie dem Tamron SP 150-600mm F/5.6.3 VC USD benutzt er überwiegend im heimischen Bereich. Typische Bildbeispiele, mit dieser Kamera und noch mit einem Sigma-Telezoom 120-400 mm geschossen, sehen Sie z. B. in unseren Bildergalerien auf Globetrotter-Fotos.de:

  • Vögel in Polen – Beobachtungen in der freien Natur bei unseren östlichen Nachbarn.
  • Entenvögel – die unterschiedlichsten Entenarten in der freien Natur aufgespürt!

Während seiner Reisen in entfernte Länder benutzt Helmut Möller allerdings lieber seine sehr viel kleinere und leichtere – aber nicht mehr ganz taufrische – Canon EOS 400 d* mit dem ebenso leichten Canon 55-250 mm-IS-Teleobjektiv – untergebracht in einer superleichten Nylon-Umhängetasche. Beispielfotos hierfür sehen Sie in den Bildergalerien:

  • Vögel in Afrika – auf ausgiebiger Vogelfoto-Pirsch in Namibia und Botswana.
  • Brillenpinguine – in der Kolonie von Boulders bei Simon’s Town in Südafrika.

Geschossen mit der Canon EOS 7 d und dem ‚kleinen‘ Canon 55-250 mm-IS:

Besonders wichtig aber ist, dass Helmut Möller nicht den nötigen, vorwitzigen Humor verliert – für eine heitere, ernstfreie Kommentierung der aufgenommenen bunten Vogelschar auf dieser kleinen Vogel- und Naturfoto-Website.

*das sehr empfehlenswerte Nachfolgemodell EOS 100 d ist die derzeit leichteste DSLR-Kamera am Markt und auch in unserem Onlineshop – powered by Amazon – günstig erhältlich!

Baßtölpel

Baßtölpel auf dem Lummenfelsen von Helgoland

Sämtliche Fotos dieser Website sind von Helmut Möller selbst fotografiert und unterliegen deshalb seinem Copyright. Der Fotograf nimmt die Vögel aus Prinzip ausschließlich in ihrer natürlichen Umgebung, also der freien Natur, auf. Wildlife pur!

Eisenten-Erpel

Sehr scheu und sehr selten anzutreffen – ein Eisenten-Erpel an der polnischen Ostseeküste

Fotofans aufgepasst! Weitere nützliche und wie immer kostenlose Hilfen für  bessere Bilder in den verschiedensten Aufnahme- und Motiv-Situationen bieten wir unter:

im Ratgeber-Bereich unserer beliebten Reisefoto- und Technik-Website Globetrotter-Fotos.de.

Männlicher Gänsesäger

Männlicher Gänsesäger – beim Start in die Lüfte aufgenommen

Wildlife & Naturfotografie – ornithologische Schätze sichtbar gemacht!

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5 Antworten zu Erfolg in der Vogelfotografie!

  1. WB schreibt:

    Wieso braucht man eine SPIEGELreflex Kamera zum Fotografieren von Vögeln? Ich kann ja noch nachvollziehen, wenn (ältere) Menschen auch weiterhin an dem hängen, was gegen Ende des letzten Jahrtausend state of the art war. – Aber moderneren Systemen die Fähigkeit aberkennen, mit ihnen (fliegende) Vögel zu fotografieren, kann ich nur als eine Mischung aus Ignoranz und gedankenlosem Plappern nach verblichenen Technologien interpretieren.
    Die neue Leica SL ist spiegellos! Kann man mit ihr deshalb keine Vögel fotografieren?

    Ich persönlich bevorzuge eine Systemkamera im µFT-Format. Aber selbstverständlich kann man auch mit einer Spiegelreflex Vögel fotografieren. – Warum eigentlich nicht?
    Ich will das nicht abstreiten, nur weil ich einen Spiegel in der Kamera für einen Anachronismus aus einem vergangenen Jahrtausen halte.
    Auch was die Formatfrage angeht, sollten sie weniger dogmatisch an die Sache gehen, soweit man nicht auf Postergröße ausgeben will, reichen auch auch APS-C und µFt. Bei ausreichendem Licht liefern auch manche Brigde-Kameras gute Fotos.

    • steinhudefotos schreibt:

      Besten Dank für Ihr Statement! Es geht hier ja um das Fotografieren von Vögeln in der freien Natur.

      Bei den in unseren Breiten herrschenden Fluchtdistanzen der Tiere kann die Objektiv-Brennweite nicht lang genug sein und hier bieten die auf dem Markt befindlichen DSLR-Kameras mit Abstand immer noch die besten Möglichkeit, richtig langbrennweitige Objektive zu verwenden.

      So ist auch die von Ihnen ins Gespräch gebrachte Leica SL ( Grundpreis mit Standard-Objektiv 11.200 € ), auch mit dem noch nicht lieferbaren Vario-Elmarit 90 bis 280, für die ernsthafte Wildlife-Vogelfotografie wenig geeignet.

      Was die Allround- und Reise-Fotografie anbetrifft, bin ich, wenn es um die kleinen System-Kameras geht, voll auf ihrer Seite.

      Viele Grüsse, Ihr Helmut Möller!

  2. Stefan Pachlina schreibt:

    Hallo,

    da ich selber Wildvögel fotografiere möchte ich hier kurz meinen Senft dazu abgeben.
    Eine schnelle, lichtstarke DSLR mit mind. 500mm Objektiv (inkl. Bildstabilisator) ist ein absolutes MUSS in meinen Augen anhand meiner Erfahrung mit den gefiederten, hektischen, scheuen Bewohnern der Lüfte, um diese in freier Wildbahn ablichten zu können.
    Ich selber nutze dafür aktuell eine Canon EOS 6D mit 150-500mm SIGMA … wobei 600mm wohl das richtige wäre .. 800mm ist einfach zu schwer, zu globig.

    Sitzt man andererseits regungslos 5m vom Futterhaus entfernt in einem von Vögel stark besiedelten Wohngebiet, dann reicht auch eine Kompaktkamera – nur wird einen irgendwann das weite Feld jucken bzw die Qualität nicht mehr reichen … zB. um einen Mäusebussard sehr gut zu erwischen, da muss man schon zu höherwertigerem Equipment greifen. Obschon sich aktuell bei den Profi-Kompaktkameras (zB. Canon PowerShot-Serie) einiges tut. Aber die damit verbundene Auslöseverzögerung ist bei hektischen Vögeln einfach gesagt ein Problem.

    Das häufigste Problem ist das fehlende Licht, die Entfernung zum Objekt und auch das damit verbundene Bildrauschen – obwohl die 6D damit sehr gut zu recht kommt … das war zumindest mein Kaufargument in Sachen Vollformat.
    Wer zB. schonmal ein Wintergoldhähnchen bei bewölktem Himmel im dichten Wald abgelichtet hat, kann da gut mitfühlen … oder gar bei schnell wechselnden Lichtverhältnissen in Richtung Westen schauend zur Sonnenuntergangszeit …. das stellt einen vor Herausforderungen.

    Ein Foto mit ISO 6400 1/800 Sek. f/6,3 500 mm mit minimalen Rauschen bei weit fortgeschrittender Abenddämmerung spricht für Qualität. 🙂

    Falls hier keine Links erlaubt sind, ist auf meiner Seite vogelfreunde.net zu finden

    … und das sehe ich aktuell nur bei DSLRs – im direkten Vergleich sage ich daher eindeutig: Vollformat DSLR für Vogelfotografie

    LG
    Stefan

  3. Bernd schreibt:

    Der Artikel ist zwar schon ein paar Jahre alt, hat aber an Aktualität nicht verloren. Schön zusammengefasst, vielen Dank dafür!

  4. Florian Groß schreibt:

    Vielen Dank, für diesen Bericht zur Vogelfotografie. Daraus kann man echt etwas lernen. Ich fotografiere aus den Tarnzelt am Futterplatz, da ich nicht so weit zu den Gebieten fahren kann.

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